EU-System DIWASSDeutschland bindet Abfallverfahren an

[24.09.2026] Die Länderarbeitsgemeinschaft „Gemeinsame Abfall DV-Systeme“ bindet die deutschen Verfahren für grenzüberschreitende Abfalltransporte an das europäische Digital Waste Shipment System an. Technologiepartner bei der Umsetzung ist die Firma cit.

Grenzüberschreitende Abfalltransporte: Informationen und Dokumente werden digital ausgetauscht.

(Bildquelle: cit GmbH, KI-generiert)

Seit dem 21. Mai 2026 müssen Informationen und Dokumente zu grenzüberschreitenden Abfalltransporten weitgehend elektronisch übermittelt werden. Mit DIWASS stellt die Europäische Union dafür ein gemeinsames digitales System bereit, das Unternehmen der Abfallwirtschaft und die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten miteinander verbindet. Deutschland setzt bei der Umsetzung auf bestehende Strukturen der LAG GADSYS. Dazu gehören das Fachverfahren ASYS sowie verschiedene Online-Dienste. Zahlreiche dieser Angebote basieren nach Angaben des E-Government-Spezialisten cit auf der Low-Code-Plattform cit intelliForm.

Im Zuge der DIWASS-Einführung werden die bestehenden Verfahren erweitert und an die europäischen Prozesse angebunden. Über den Online-Dienst eREG-D können Unternehmen beispielsweise die Registrierung ihrer Standorte beantragen und die erforderlichen Angaben elektronisch übermitteln. Die weitere Bearbeitung erfolgt anschließend im Fachverfahren ASYS. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur sollen die neuen europäischen Anforderungen weitgehend in bestehende Abläufe integriert werden. Die eingesetzte Low-Code-Plattform ermöglicht es laut cit zudem, vorhandene Verfahren an neue gesetzliche Vorgaben anzupassen.

„Die Einführung von DIWASS ist ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung grenzüberschreitender Verwaltungsverfahren in Europa“, sagt Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter von cit. Mit den vorhandenen Fachverfahren und der Low-Code-Plattform sei Deutschland nach Einschätzung des Unternehmens für die neuen Anforderungen gut vorbereitet.





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