[18.02.2026] Die Lizenzkosten der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte steigen seit Jahren, inzwischen liegen sie bei rund einer halben Milliarde Euro. Diese Mittel fehlen für die Modernisierung des Staates, beklagt die OSBA. Stärkere Investitionen in Open Source hingegen unterstützen wichtige digitalpolitische Ziele.
Notebook auf gelber Tischplatte, darauf liegen Bündel von Euro-Scheinen in variierter Stückelung.

Das Festhalten der Bundesverwaltung an Produkten des US-Konzerns Microsoft ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch kostspielig.

(Bildquelle: anatolik1986/123rf.com)

Jahr für Jahr gibt die Bundesverwaltung Hunderte von Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen aus, mit stark steigender Tendenz. Waren es 2023 noch 274,1 Millionen Euro, stieg der Betrag im Folgejahr auf 347,4 Millionen und zuletzt auf 481,1 Millionen Euro. Das berichtet der Branchenverband Open Source Business Alliance (OSBA) unter Bezugnahme auf die Antwort des Bundstages auf eine Anfrage der Abgeordneten Rebecca Lenhard. Der Hintergrund für diese Preissteigerungen sind nicht gestiegene ... mehr...

Aktuelle Meldungen

IT-PlanungsratDigitalisierung gemeinsam beschleunigen

[29.06.2020] Der IT-Planungsrat hat in seiner 32. Sitzung ein Kooperationsmodell beschlossen und treibt die Registermodernisierung voran. So sollen die Weichen für die weitere Digitalisierung der Verwaltung gestellt werden. mehr...

ThüringenLehren aus der Corona-Krise

[29.06.2020] Der Freistaat Thüringen zieht Bilanz aus den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie. Die Informationstechnik in der Landesverwaltung soll angepasst werden. mehr...

OZG-UmsetzungServicestandard liegt vor

[29.06.2020] Einen Servicestandard für die OZG-Umsetzung hat jetzt das Bundesinnenministerium veröffentlicht. Die darin formulierten Qualitätskriterien sollen die OZG-Umsetzer auf kommunaler, Bundes- und Landesebene unterstützen und anhand von Praxiserfahrungen kontinuierlich weiterentwickelt werden. mehr...

Weitere Meldungen

Die digitalen Verwaltungsleistungen für Familien sollen Eltern den Weg zum Amt ersparen.

Bund: Einfacher Zugang zu Familienleistungen

[26.06.2020] Die Beantragung von Familienleistungen soll nicht nur vereinfacht, sondern auch so weit wie möglich digital angeboten werden. Im Fokus stehen zunächst Elterngeld, Kindergeld und Namensbestimmung. mehr...

Berlin: Vorbereitungen zahlen sich aus

[26.06.2020] Schnell und flexibel konnte Berlin in der Corona-Pandemie Zugang zu zahlreichen digitalen Bürgerdienstleistungen gewährleisten. 108 Dienstleistungen können die Bürger bereits online erledigen und zur Beauskunftung die Behördennummer 115 oder den Chatbot Bobbi wählen. mehr...

Thüringen: Neue Strukturen für OZG-Umsetzung

[25.06.2020] In der Thüringer Landesverwaltung soll eine moderne Projektarbeitsstruktur geschaffen werden, damit die Vorgaben durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) erfüllt werden können. mehr...

Holzhafen-Klappbrücke im Harburger Hafen und 3D-Bestandsmodell der Brücke.
bericht

BIM: Gemeinsam für Hamburg

[24.06.2020] In der Freien und Hansestadt haben sich einige Verwaltungsbereiche und städtische Unternehmen zur virtuellen Organisation BIM.Hamburg zusammengeschlossen. In sechs Leitstellen werden nun Gewerke-übergreifende Grundlagen für BIM erarbeitet. mehr...

Niedersachsen: Gerichtskosten online zahlen

[23.06.2020] Niedersachsen führt ein digitales Zahlungsmittel für Gerichtskosten ein. Das Bundesland folgt damit dem Beispiel von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. mehr...

Schleswig-Holstein: Open Source Software in der Diskussion

[23.06.2020] Der schleswig-holsteinische Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht ist von den Vorzügen von Open Source Software überzeugt. Doch andere Anwender in der Landesverwaltung zeigen sich skeptisch. Der Landtag hat sich jetzt mit den Chancen und Risiken befasst. mehr...

Jeder zweite Behördenentscheider (53 Prozent) nennt laut dem Branchenkompass Public Sector die hohen Standards beim Datenschutz und in der Datensicherheit als Hindernis für den Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung.

KI: Rechtliche Vorgaben bremsen Einsatz

[23.06.2020] Mit dem Thema künstliche Intelligenz (KI) tut sich die öffentliche Verwaltung noch schwer. Grund dafür sind unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen für deren Einsatz. Das zeigt der Branchenkompass Public Sector von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut. mehr...

Berlin: CityLAB feiert einjähriges Jubiläum

[22.06.2020] Das Berliner Experimentierlabor für die Stadt der Zukunft feiert sein einjähriges Bestehen. Im CityLAB der Hauptstadt werden agile Methoden für die öffentliche Verwaltung und die Entwicklung bedarfsgerechter Smart-City-Lösungen erprobt. mehr...

Der diesjährige Zukunftskongress in Berlin fand digital statt.
bericht

Zukunftskongress-digital: Das neue Normal

[22.06.2020] Der diesjährige Zukunftskongress fand aufgrund der Corona-Pandemie als Web-Event statt. Ist digital nun das neue Normal? Auch wenn die Veranstaltung reibungslos online stattfinden konnte, gab es zum Stand der Digitalisierung in Deutschland gemischte Gefühle. mehr...

E-Akte Bund: Erster Basisdienst in der Bundescloud

[22.06.2020] Die E-Akte Bund wird als erster Basisdienst in der Bundescloud ausgerollt. Durch die Bereitstellung als Software as a Service sollen Administrationsaufwände auf ein Minimum reduziert werden. mehr...

Bund: Vorbild für Autobahn-Service-App gefunden

[19.06.2020] Die App Verkehr.NRW soll als Grundlage für die künftige Service-App der Autobahngesellschaft des Bundes dienen. Über diese sollen alle Informationen rund um das bundesweite Autobahnnetz verfügbar werden. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Amtsgerichte vergeben Termine online

[18.06.2020] In Nordrhein-Westfalen soll es bald flächendeckend möglich sein, Termine in der Grundbuch- oder Nachlassabteilung, in der Rechtsantragsstelle oder der Zwangsversteigerungsabteilung mit dem Amtsgericht vorab online zu vereinbaren. mehr...

1 227 228 229 230 231 286