Schleswig-HolsteinDatendialoge mit positivem Fazit

[08.05.2023] In einer Veranstaltungsreihe diskutierte das Land Schleswig-Holstein mit Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft über das Thema Daten. Dabei erlangte Erkenntnisse sollen in die künftige Datenstrategie des Landes einfließen.
Schleswig-Holstein: Datendialog mit Torsten Koß

Schleswig-Holstein: Datendialog mit Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation von Dataport (l.) und Digitalisierungsminister Dirk Schrödter.

(Bildquelle: Dataport)

Die Landesregierung Schleswig-Holsteins und der IT-Dienstleister Dataport haben ein positives Fazit der gemeinsamen Veranstaltungsreihe Datendialoge zur landesweiten Datenstrategie gezogen. In drei öffentlichen Veranstaltungen mit insgesamt gut 100 Gästen sei in den vergangenen Wochen über die Themenschwerpunkte Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutiert worden, berichten das Land und der IT-Dienstleister in einer gemeinsamen Pressemeldung. Es sei unter anderen über die Bedeutung von einheitlichen Schnittstellen für den Datenaustausch, erleichterte Datennutzung sowie vereinfachte rechtliche Rahmenbedingungen für Datennutzung und die Notwendigkeit eines datenaffinen Mindsets bei allen Beteiligten diskutiert worden.
Die Datendialoge seien gut besucht gewesen und hätten gezeigt, dass das Land mit der Erarbeitung der Landesdatenstrategie am Puls der Zeit sei, sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. Bestimmende aktuelle Themen seine Open Data und Datenverfügbarkeit. Man habe wertvolle Anregungen aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie Verwaltung und Gesellschaft erhalten. Mehr und bessere Daten bedeuteten neue Wertschöpfung und bessere Forschungsergebnisse, so der Minister.
Auch für die Verwaltung spielen Daten eine große Rolle. Auf Basis zuverlässiger Daten könne die Verwaltung zuverlässigere Entscheidungen treffen und ihren Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service bieten, sagte Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation von Dataport. Um das große Potenzial öffentlicher Daten effektiv zu nutzen, werde eine Datenstrategie gebraucht. Die könne aber nur erfolgreich sein, wenn sie die Perspektiven von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft einbezieht. Das Land Schleswig-Holstein habe dies erkannt – und mit den Datendialogen die dafür nötige Plattform geschaffen, so Koß.
Die Ergebnisse aus den drei Veranstaltungen sollen in die Erstellung der Landesdatenstrategie (wir berichteten) einfließen. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter sagte, das Land arbeite „mit aller Kraft“ an der Datenstrategie. Sie soll voraussichtlich Ende des Jahres im Kabinett verabschiedet werden.





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