GovUp.NRWFinalisten des Ideenwettbewerbs
Anfang des Jahres 2022 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen den Ideenwettbewerb GovUp.NRW gestartet. Bei einer Auftaktveranstaltung wurde die Start-up-Szene dazu aufgerufen, Lösungsvorschlägen für drei nordrhein-westfälische Landesbehörden zu erarbeiten. Diese sind das Ministerium für Schule und Bildung, das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie die Bezirksregierung Arnsberg. Wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mitteilt, folgten 34 Start-ups aus der GovTech-Szene dem Aufruf. Neun innovative Ansätze zu den Themen „Seiteneinstieg in den Schuldienst“, „Visualisierung von Strukturen der Zusammenarbeit“ und „digitale Barrierefreiheit“ seien nun in die finale Runde des Wettbewerbs gewählt worden. „Die Ideenvielfalt, die fachliche Tiefe sowie die Qualität der eingereichten Bewerbungen hat mich beeindruckt“, kommentiert Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik (CIO) die Finalisten. „Nun gilt es, aus der jeweiligen Idee einen passgenauen und mehrwertstiftenden Prototyp für die Landesverwaltung zu entwickeln.“
Die Finalisten entwickeln daher in der nun entscheidenden Phase des Wettbewerbs ihre Ideen im Austausch mit den Landesbehörden weiter, um diese anschließend bei einem so genannten Presentation Day im Herbst 2022 vor einer Fachjury und der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.
Finalisten der drei Kategorien
Die drei Finalisten in der Kategorie Seiteneinstieg in den Schuldienst sind die Start-ups Convaise, talent::digitalt und iziglobe ventures, berichtet das Ministerium. „Der öffentliche Dienst bietet als moderner Arbeitgeber vielfältige Karrierechancen“, sagt Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung. „Das gilt auch und gerade für den Schuldienst. Im Austausch mit jungen Unternehmen können neue Ideen entstehen, wie wir auf den digitalen Kanälen noch gezielter Bewerberinnen und Bewerber ansprechen und für den Einsatz in unseren Schulen gewinnen.“
Finalisten im Bereich der Visualisierung von Strukturen der Zusammenarbeit sind die Unternehmen Sunto-IT, Ivicos und ambeRoad Tech. In der Challenge um die Digitale Barrierefreiheit konnten sich die Start-ups Anymate Me, SUMM AI und Aiconix durchsetzen. „Digitale Barrierefreiheit bedeutet in besonderem Maße auch soziale Teilhabe“, sagt Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. „Mit dem Ideenwettbewerb GovUp.NRW können wir in diesem Zusammenhang auf das kreative Potenzial von jungen Start-ups zugreifen. Dabei beeindruckt das große Interesse an digitaler Barrierefreiheit. Es wurden vielversprechende Lösungsvorschläge eingereicht, die es nun weiterzuentwickeln gilt. Das zeigt: Es ist ein richtiger Ansatz, neue Wege der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zu suchen und gemeinsam zu gehen. Wir sind gespannt auf die nun entscheidende Phase des Wettbewerbs und den Austausch mit den Finalisten zu ihren jeweiligen Ideen.“ Den Siegern des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld von insgesamt rund 50.000 Euro.
Elektronische Wohnsitzanmeldung: Hamburger Dienst wird bundesweiter Standard
[05.11.2026] Das Bundeskabinett hat die IT-Komponentenverordnung beschlossen. Sie sieht vor, dass alle Meldebehörden die elektronische Wohnsitzanmeldung anbieten. Der Bund übernimmt die Verantwortung dafür, dass der Online-Dienst die rechtlichen Anforderungen erfüllt. mehr...
Niedersachsen: Polizei verteilt digitale Knöllchen
[02.11.2026] Die Polizei Niedersachsen führt mit dem elektronischen Datenermittlungsbeleg (eDEB) ein durchgängig digitales Verfahren zur Erfassung von Verkehrsordnungswidrigkeiten ein. Verstöße werden künftig direkt vor Ort elektronisch dokumentiert und medienbruchfrei an die kommunalen Bußgeldstellen übermittelt. mehr...
Kfz-Zulassung: Erprobung zeigt Modernisierungspotenzial
[26.10.2026] Ein Erprobungsprojekt des IT-Planungsrats zeigt, wie sich die Kfz-Zulassung bürgerfreundlicher und effizienter gestalten lässt. Im Fokus stehen ein besserer Zugang zu digitalen Angeboten, die Bündelung von Support-Anfragen und die Digitalisierung bislang nicht online abwickelbarer Sonderfälle. Die Ergebnisse sollen in die weitere Modernisierung der Kfz-Zulassung einfließen. mehr...
Bayern: Virtuelle Welten im Klassenzimmer
[22.10.2026] Mit dem Projekt XR\@school will Bayern den Einsatz immersiver Technologien im Schulunterricht erproben. Das Digitalministerium fördert das Modellvorhaben im Landkreis Schwandorf mit 225.000 Euro. Die Ergebnisse sollen später auch anderen Schulen im Freistaat zugutekommen. mehr...
Bundeswehr: Heereskommunikation wird digital
[22.10.2026] Die Bundeswehr will ihre ersten Großverbände 2027 mit digitaler Kommunikationstechnik ausstatten. Die Einsatzprüfung läuft, bei der Fahrzeugumrüstung gibt es jedoch Rückstände. Verteidigungsminister Boris Pistorius hält am vorgesehenen Zeitplan fest. mehr...
Registermodernisierung: Website bündelt Informationen zu NOOTS
[20.10.2026] Mit einem neuen Internetportal steht eine zentrale Informationsplattform zum Nationalen Once-Only-Technical-System (NOOTS) zur Verfügung. Das Angebot richtet sich insbesondere an Behörden von Bund, Ländern und Kommunen und informiert über technische Anschlussmöglichkeiten, den Umsetzungsstand und Unterstützungsangebote bei der Registermodernisierung. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Herausforderung Registermodernisierung
[08.10.2026] Die Registermodernisierung gehört zu den zentralen Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung. Im Live-Webinar „Kommune21 im Gespräch“ am 22. Oktober 2026 zeigen Fachleute des Landes Baden-Württemberg, von Komm.ONE und aus einem kommunalen Pilotprojekt, wo die Umsetzung derzeit steht, welche Erfahrungen bereits vorliegen und was Kommunen jetzt tun sollten. mehr...
Rheinland-Pfalz: Ehrenamtskarte per App beantragen
[07.10.2026] Rheinland-Pfalz hat eine App gestartet, mit der Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte vollständig digital beantragen und Vergünstigungen finden können. Das Land übernimmt eine in Nordrhein-Westfalen entwickelte Lösung. Organisationen und Kommunen bearbeiten Anträge digital. mehr...
Bundesdruckerei/ZenDiS: Geschützter Zugriff auf openDesk
[02.10.2026] Das Technologieunternehmen des Bundes Bundesdruckerei-Gruppe will mit dem Zentrum für Digitale Souveränität openDesk für sicherheitssensible Einsätze weiterentwickeln. Ein erster Anwendungsfall verbindet die Suite mit einer VS-NfD-Lösung des IT-Sicherheitsspezialisten genua. mehr...
eGovernment-Wettbewerb: BMI gewinnt mit LISSA
[30.09.2026] Mit LISSA entwickelt das ITZBund eine standardisierte und automatisierte Lieferkette für sichere Software. Beim eGovernment-Wettbewerb 2026 erreichte LISSA den ersten Platz in der Kategorie „Souveränität, Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen“. mehr...
eGovernment-Wettbewerb: BW-Empfangsclient auf dem zweiten Platz
[24.09.2026] Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat mit dem BW-Empfangsclient einen zweiten Platz beim eGovernment-Wettbewerb 2026 erreicht. Die Infrastrukturkomponente soll Behörden einen einfachen Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen ermöglichen – auch wenn ihre Fachverfahren noch nicht durchgängig digital angebunden sind. mehr...
EU-System DIWASS: Deutschland bindet Abfallverfahren an
[24.09.2026] Die Länderarbeitsgemeinschaft „Gemeinsame Abfall DV-Systeme“ bindet die deutschen Verfahren für grenzüberschreitende Abfalltransporte an das europäische Digital Waste Shipment System an. Technologiepartner bei der Umsetzung ist die Firma cit. mehr...
eGovernment-Wettbewerb: Auszeichnung für Digitales Jobcenter
[23.09.2026] Digitale Verwaltungsangebote kämpfen mitunter mit geringen Nutzungszahlen. Dass gezielte Verbesserungen Abhilfe schaffen, zeigt ein gemeinsames Projekt von Bundesarbeitsministerium und Bundesagentur für Arbeit. Anträge des Jobcenters wurden untersucht und überarbeitet – und steigerten die Nutzungsquote. mehr...
Berlin: Zentrale Plattform für Baustellenkoordinierung
[23.09.2026] Berlin will die Koordinierung von Baustellen in einer zentralen digitalen Plattform bündeln. Planung, Antragstellung, Genehmigung, Koordinierung und Kontrolle sollen künftig auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenlaufen. mehr...
Normenkontrollrat: Seit 20 Jahren für bessere Rechtsetzung
[16.09.2026] Der Nationale Normenkontrollrat besteht seit 20 Jahren. Das ursprünglich zur Kontrolle von Bürokratiekosten eingesetzte Gremium beschäftigt sich heute auch mit Verwaltungsdigitalisierung und Staatsmodernisierung. Zum Jubiläum fordert der Rat eine frühere Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren und stärkere Praxistests. mehr...













