Baden-WürttembergFörderung für LoRaWAN

Baden-Württemberg: Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergibt Zuwendungsbescheid zur LoRaWAN-Forschung und -Erprobung an Fraunhofer IAO und IAT der Universität Stuttgart.
(Bildquelle: Innenministerium Baden-Württemberg)
Long Range Wide Area Networks (LoRaWAN) können unter anderem den Parkverkehr intelligent steuern, die Beleuchtung nach Bedarf einstellen, und damit entweder Energie sparen oder Plätze besser ausleuchten, sowie Mülleimerfüllstände erfassen oder die Bewässerung von Pflanzen automatisch anstoßen. Aus diesem Grund fördert das Digitalisierungs- und Kommunalministerium Baden-Württemberg solche Projekte.
Mit dem Fördervolumen von insgesamt 383.000 Euro sollen das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart laut Innenministerium die Anwendung von LoRaWAN in baden-württembergischen Kommunen erforschen und praxistaugliche Anwendungsfälle entwickeln.
Alle Kommunen können profitieren
„Kommunen können damit nachhaltige, effektive und innovative Lösungen entwickeln und von der Technologie profitieren. So können Städte und Gemeinden intelligente, datenbasierte Anwendungen auf den Weg bringen, um die Lebensqualität zu verbessern und Ressourcen effizienter zu nutzen. Das hilft den Städten und Gemeinden ebenso wie den Bürgerinnen und Bürgern, die dort leben und arbeiten. Gleichzeitig setzen wir damit die Digitalisierungsstrategie des Landes digital.LÄND aus dem Jahr 2022 um, die den Einsatz der LoRaWAN-Technologie als wichtigen Baustein für intelligent vernetzte Kommunen vorsieht“, unterstreicht Digitalisierungsminister Thomas Strobl.
„Die LoRaWAN-Technologie zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt und Skalierbarkeit der Einsatzmöglichkeiten aus. Daher können ausnahmslos alle Kommunen in Baden-Württemberg von den theoretischen und praktischen Erkenntnissen aus der Projektarbeit profitieren“, erklärte Professorin Vanessa Borkmann, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtsystem-Gestaltung am Fraunhofer IAO.
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