115Gefragt in Krisenzeiten
Während der Corona-Pandemie wählen die Bürgerinnen und Bürger vermehrt die 115. Das teilt jetzt das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) auf der 115-Website mit. Gezeigt haben das die Ergebnisse der siebten, vom Institut für Demoskopie Allensbach im Herbst 2021 durchgeführte Bekanntheitsumfrage. Demnach wurden so viele Gespräche über die 115 geführt wie noch nie. Von circa 2,5 Millionen Gesprächen im Jahr 2019 seien sie auf circa 3,5 Millionen im Jahr 2020 angestiegen. Während der Pandemie sei außerdem der Nutzerkreis der Behördennummer gewachsen. 21 Prozent der Befragten gaben demnach an, die Nummer nur einmal und zwar während der Corona-Pandemie genutzt zu haben. Pandemiespezifische Gründe haben dabei eine große Rolle gespielt. 38 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer während dieser Zeit begründen ihren Anruf damit, dass die Behörden geschlossen hatten. 26 Prozent wollten soziale Kontakte vermeiden. Auch die Nutzungsintensität der 115 hat sich laut BMI verändert: Bürgerinnen und Bürger, die die 115 schon mehrmals genutzt haben, taten dies während der Corona-Pandemie zu 37 Prozent häufiger als sonst.
valantic: KI analysiert Digitalstrategien von Behörden
[27.10.2026] Das Beratungs- und IT-Unternehmen valantic hat mit govena.digital eine KI-gestützte Plattform für die Planung von Digitalvorhaben vorgestellt. Sie soll Behörden helfen, Unterlagen auszuwerten, offene Entscheidungen zu erkennen und Berichte und Entscheidungsvorlagen zu erstellen. mehr...
Kupfer-Glas-Migration: Allianz fordert klaren Fahrplan
[23.10.2026] Die neue Allianz DNA Europe will den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Digital Networks Act mitgestalten. Sie fordert einen verbindlichen Fahrplan für den Wechsel von Kupfer zu Glasfaser, faire Wettbewerbsbedingungen und wirksame Instrumente für nationale Regulierungsbehörden. mehr...
Thüringen: Digitale Verwaltungsangebote zu unbekannt
[05.10.2026] Der eGovernment MONITOR 2026 zeigt, dass digitale Verwaltungsangebote bei ihren Nutzern gut ankommen, aber oft schwer zu finden sind. Thüringen will den Zugang erleichtern, Medienbrüche abbauen und Leistungen über die ThüringenApp mobil verfügbar machen. mehr...
eGovernment MONITOR: Digitale Verwaltung überzeugt bei der Nutzung
[01.10.2026] Wer digitale Verwaltungsangebote nutzt, ist mit ihnen überwiegend zufrieden. Laut eGovernment MONITOR 2026 bewerten 81 Prozent der Menschen ihr zuletzt ganz oder teilweise digital erledigtes Behördenanliegen positiv. Gleichzeitig sehen nur 15 Prozent ihre Erwartungen an eine moderne digitale Verwaltung erfüllt. mehr...
Bundeserprobungsgesetz: Freiräume für neue Verfahren
[30.09.2026] Der Bundesrat hat den Weg für das Bundeserprobungsgesetz freigemacht. Bund, Länder und Kommunen dürfen damit in Reallaboren neue Verwaltungsverfahren testen und zeitlich begrenzt von bestimmten Bundesvorschriften abweichen. Erfolgreiche Ansätze können bundesweit übernommen werden. mehr...
Berlin: Neues Finanzsystem im Einsatz
[03.09.2026] Berlin hat sein Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen auf die ERP-Software MACH meinERP umgestellt. Rund 11.700 Nutzerinnen und Nutzer in der Hauptverwaltung und allen zwölf Bezirken arbeiten mit dem System. Für den Betrieb wurden mehr als sieben Millionen Belege migriert. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[24.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
Barrierefreiheit: BMDS lässt Avatar gebärden
[03.08.2026] Digitale Barrierefreiheit ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Verwaltung. Dazu gehören auch Angebote in Gebärdensprache, die Gehörlosen den Zugang zu komplexen Informationen erleichtern. Das BMDS setzt als erstes Bundesministerium auf Gebärdensprach-Avatare des Unternehmens alangu. mehr...
Brandenburg: KI-Komponente für Aufenthalt Digital
[30.06.2026] Der unter Regie des Landes Brandenburg entwickelte Online-Dienst „Aufenthalt Digital“ kann als Erfolgsgeschichte für den Nachnutzungsansatz des OZG gelten: Er wird bundesweit eingesetzt. Vor sechs Monaten wurde eine KI-Assistenz zur Dokumentenprüfung integriert – nun beginnt bereits der flächendeckende Roll-out. mehr...
Hessen: Rechenzentren bestehen BSI-Prüfung
[29.06.2026] Die Rechenzentren der HZD im Rhein-Main-Gebiet sind nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz zertifiziert. Das BSI bescheinigt damit sichere Betriebs- und Sicherheitsprozesse für die Rechenzentrumsinfrastruktur und angrenzende IT-Verbünde. mehr...
Bitkom: „Monitor Staatsmodernisierung“ gestartet
[26.06.2026] In einer neuen Publikation bewertet der Bitkom alle Vorhaben aus den Modernisierungsagenden von Bund und Ländern. Demnach sind zwei Drittel aller Vorhaben angeschoben, neun Prozent abgeschlossen. Auffallend: Der Bund geht voran, das Umsetzungstempo der Länder ist zögerlicher. mehr...
BMDS/IT-Planungsrat: Personelle Veränderungen
[07.05.2026] Nach dem Ausscheiden von Luise Hölscher übernimmt Markus Richter auch die Vertretung des Bundes im IT-Planungsrat. Damit geht zugleich der Vorsitz des Bund-Länder-Gremiums auf ihn über. mehr...
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[14.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
FITKO/DigitalService: Die Einkommensprüfung als Modellfall
[09.04.2026] Die Einkommensprüfung ist für viele Verwaltungsleistungen relevant – und aufwändig. FITKO und DigitalService haben die Entwicklung einer nachnutzbaren automatisierten Lösung angestoßen. Gleichzeitig soll gezeigt werden, wie sich typische Querschnittsaufgaben im föderalen Vollzug effizienter organisieren lassen. mehr...
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[26.03.2026] Die Stärkung der digitalen Souveränität ist unverzichtbar – auch für den Datenschutz. So lautet der Appell des Bremer Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit anlässlich der Vorstellung des aktuellen Datenschutzberichts. Insbesondere die Nutzung von Cloud-Diensten sei mit Blick auf personenbezogene Daten problematisch. mehr...














