ITZBundNeue Lösungen für die OZG-Umsetzung
Der zentrale IT-Dienstleister für die deutsche Bundesverwaltung, das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) hat das Nutzerkonto Bund sowie die E-Payment-Lösung ePayBL in das Formular-Management-System (FMS) eingestellt. Aufgabe des FMS ist es laut ITZBund, Verwaltungsformulare für die Online-Nutzung zur Verfügung zu stellen. Es gelte als ein zentraler Baustein, um Verwaltungsdienstleistungen über Portale anbieten zu können. Die Integration der neuen Elemente Nutzerkonto Bund und ePayBL bedeute, dass nun weitere Verwaltungsvorgänge komplett digital abgewickelt werden können. Das Nutzerkonto Bund erlaubt, persönliche Daten – im Sinne des Single-Sign-on – automatisch in Antragsformulare zu übernehmen, ePayBL mache die digitale Abwicklung von Zahlungsvorgängen möglich. Bürger und Unternehmen können somit Verwaltungsleistungen über das FMS medienbruchfrei und vollständig digital beantragen. Als weiteres neues Feature nennt das ITZBund eine Chatbot-Lösung, die Nutzer zur passenden Verwaltungsleistung lotsen oder Formulardaten ändern kann. Die Interaktion der einzelnen Dienste erfolge technisch über standardisierte Web-Service-Schnittstellen, die größtmögliche Interoperabilität mit verschiedenen Systemen sicherstellen sollen. Bereits im vergangenen Jahr waren die E-Akte Bund und das FMS auf der OZG-Plattform miteinander verzahnt worden.
FITKO/IT-Planungsrat: Konsultation zur föderalen API-Autorisierungsinfrastruktur
[31.03.2026] Föderale Basisdienste sollten idealerweise leicht in Online-Dienste und Fachverfahren integrierbar sein. Ein vom IT-Planungsrat beauftragtes Vorhaben entwickelt die dazu notwendige gemeinsame Autorisierungsinfrastruktur. Erste Projektergebnisse können jetzt kommentiert werden. mehr...
IT-Planungsrat: Marktplatz startet Produktivbetrieb
[20.03.2026] Öffentliche Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentliche IT-Dienstleister finden ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital ein umfassendes Angebot an IT-Lösungen für die Verwaltung. mehr...
BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen
[18.03.2026] Der Abruf von Identitätsdaten ist ein zentrales Element bei der Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Das BVA hat dafür das IDA-Fachverfahren entwickelt. Nun hat Hessen als erstes Bundesland den Anschluss einzelner Melderegister an IDA realisiert. mehr...
Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung
[05.03.2026] Der Senat der Freien Hansestadt Bremen stellt 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Steuerverwaltung bereit. Neue Hardware und ein moderneres Datennetz sollen künftig dazu beitragen, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. mehr...
Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft
[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...
Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen
[02.03.2026] Cloud-Lösungen haben das Potenzial, die Arbeit von Behörden zu verbessern und den Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern erheblich zu vereinfachen. Der Berliner Senat hat nun eine Multi-Cloud-Strategie für das Land beschlossen. Details zu Anbietern und Diensten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr...
Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement
[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...
Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb
[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...
Registermodernisierung: Erfolgreicher Nachweisdatenabruf
[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...
BMDS: Konsultation geht in die zweite Runde
[19.01.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung setzt die Online-Konsultation zum Deutschland-Stack fort. In einer zweiten Runde werden bis Mitte Februar 2026 weitere Rückmeldungen erbeten. mehr...
Berlin: Service-Management mit Open Source
[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...
Berlin: Verwaltungsabkommen mit Dataport
[09.01.2026] Berlin nutzt künftig die Steuer-IT-Infrastruktur von Dataport, gemeinsam mit mehreren norddeutschen Ländern. Ein neues Verwaltungsabkommen regelt die schrittweise Verlagerung der Berliner Steuerdatenproduktion ins Data Center Steuern. Diese soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. mehr...
Registermodernisierung: Dreistufiges Anschlussvorhaben
[17.12.2025] Bei der Registermodernisierung sind weitere Fortschritte zu verzeichnen. Das Bundesverwaltungsamt skizziert das nun vorliegende dreistufige Konzept, mit dem dezentrale Register zu einem modernen, vernetzten Register verknüpft werden sollen. mehr...
Bundesverwaltung: Großprojekt Dienstekonsolidierung abgeschlossen
[17.12.2025] Bundesclient, Bundescloud, E-Akte Bund, Chatbots und mehr – das Programm der Dienstekonsolidierung will durch einheitliche IT-Lösungen behördenübergreifende Veränderungen ermöglichen. Nach zehn Jahren ist das Vorhaben nun abgeschlossen. mehr...
Bundesrechnungshof: Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement
[12.12.2025] Der Bundesrechnungshof kritisiert das Milliardenvorhaben Netze des Bundes. Das BMDS wolle die IT-Netze ohne ressortübergreifendes Architekturmanagement bündeln. Damit drohen ein teurer „Blindflug“, höhere Risiken und eine erschwerte Konsolidierung bei einem Projekt von sicherheitsrelevanter Bedeutung. mehr...













