Baden-WürttembergSeid umschlungen Millionen

[02.12.2021] Der Breitbandausbau in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen erhält einen kräftigen Schub. Dies ermöglicht eine weitere Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 70,5 Millionen Euro.

Das Land Baden-Württemberg stellt für den kommunalen Breitbandausbau weitere 70,5 Millionen Euro bereit. Wie das Land berichtet, kann der Breitbandausbau damit in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen weiter vorangetrieben werden.
Bei der Übergabe von 89 neuen Förderbescheiden von über 70 Millionen Euro erklärt der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl: „Unser Ziel ist es, bis 2025 einen flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen zu erreichen. Überall dort, wo kein privatwirtschaftlicher Netzausbau stattfindet, investiert das Land enorm in den kommunalen Breitbandausbau. Auch mit den aktuellen Bewilligungen können wichtige Projekte umgesetzt werden. Wieder werden weiße Flecken verschwinden, Schulen, Betriebe und viele Privathaushalte erhalten ihre Anschlüsse.“
Laut Angaben des Landes können mit den neuen Bewilligungen wichtige Projekte umgesetzt werden. So schließe etwa der Landkreis Ostalbkreis mit sieben bewilligten Förderanträgen sein Backbone-Netz komplett. Damit könne das Rückgrat des landkreisweiten Breitbandausbaus geschlossen werden. Im Regierungsbezirk Tübingen erhalte Albstadt im Rahmen der Ko-Finanzierung zum Schließen weißer Flecken 1,98 Millionen Euro vom Land.
Der Breitbandausbau sei eingebettet in die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw des Landes Baden-Württemberg. Seit dem Start von digital@bw seien bisher rund eine Milliarde Euro in Projekte der Digitalisierungsstrategie des Landes investiert worden. Zudem seien seit 2016 über drei Milliarden Euro an Landes- und Bundesmitteln für den kommunalen Breitbandausbau verwendet worden.
In den vergangenen fünf Jahren habe die grün-schwarze Landesregierung bereits mehr als 2.630 kommunale Ausbauprojekte für den Breitbandausbau unterstützt. Insgesamt seien von 2016 bis zum Ende der vergangenen Wahlperiode über 1,16 Milliarden Euro allein an Landesgeld in den Breitbandausbau investiert worden. Hinzu seien nochmals über 1,5 Milliarden Euro an Bundesmitteln gekommen. In der neuen Wahlperiode sei dieser Weg konsequent fortgesetzt worden. So haben bereits 339 Förderanträge mit einem Volumen von über 400 Millionen Euro bewilligt werden können.





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