DVDV 2.0Wirkbetrieb gestartet

[31.10.2019] Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) ist qualitativ und quantitativ erneuert und auf zukunftsfähige Technologien umgestellt worden. Jetzt hat das DVDV 2.0 den Wirkbetrieb aufgenommen.

Den Wirkbetrieb hat jetzt das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis 2.0 (DVDV 2.0) aufgenommen. Damit geht ein ungewöhnlich komplexes Projekt des IT-Planungsrats (IT-PLR) erfolgreich in den täglichen Dauerbetrieb, heißt es in einer Pressemeldung auf der Website des Bundes-CIO. Das DVDV 2.0 erneuert das DVDV 1. Wie der IT-Planungsrat erläutert, bildet Letzteres seit seiner Einführung im Jahr 2007 die Basis für den ebenenübergreifenden Datenaustausch verschiedener Fachverfahren im deutschen Verwaltungsraum. „Die Technologieentscheidungen entsprachen dem Stand der Technik zum Zeitpunkt der Konzeption des DVDV 2005-2006“, heißt es auf der Website des IT-PLR. Mit dem DVDV 2.0 sei nun die bestehende Infrastruktur technologisch angepasst worden, wobei veränderte rechtliche Rahmenbedingungen wie das E-Government-Gesetz berücksichtigt sind. Genannt werden hier XGewerbeanzeige zum Anzeigen von Gewerbemeldungen durch Gewerbeämter an Empfangsstellen, XhD für Nachrichten von und an Dokumentenhersteller, etwa die Bundesdruckerei, XAusländer zur Kommunikation zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und den Ausländerbehörden, zentralen Ausländerbehörden und Aufnahmeeinrichtungen sowie XMeld.
Als zentrale Registrierungsstelle für Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung in Deutschland ermöglicht das Verzeichnis laut Bundes-CIO eine rechtsverbindliche elektronische Kommunikation von und mit Behörden über die vorhandenen Fachverfahren, etwa Olmera, AutiSta oder MESO auf höchstem Sicherheitsniveau.
Aktuell seien rund 21.400 Behörden mit 80 Diensten aus Bund, Ländern und Kommunen angeschlossen. Mit dem DVDV 2.0 sei es nun außerdem möglich, weitere Behörden und Dienste kurzfristig und unkompliziert aufzunehmen. Damit sei das DVDV insgesamt deutlich skalierbarer und flexibler und ermögliche dem Anwender durch moderne Webclients ein wesentlich komfortableres Arbeiten.





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