XUnternehmenBMWi veröffentlicht Kernmodell
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat jetzt das Kerndatenmodell für das neue Standardisierungsverfahren XUnternehmen veröffentlicht. Wie das BMWi mitteilt, wird der neue Standard auf Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz entwickelt und soll einheitliche Vorgaben für wirtschaftsbezogene Verwaltungsleistungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) schaffen. Sie sollen künftig ohne umständliches Beschaffen von Papiernachweisen, etwa Registerauszüge, möglich werden. Der Standard liefere deshalb die Grundlage für eine digitale, medienbruchfreie Kommunikation zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Das Modell definiere dazu seit dem 1. April 2021 einen allgemeinen Datenstandard für Verfahren der Wirtschaftsverwaltung, etwa bei Förderanträgen oder Genehmigungsverfahren. Stammdaten wie die Rechtsform und die Art der Tätigkeit von Unternehmen lassen sich somit einheitlich darstellen. Auch unterschiedliche Rollen der Beteiligten – Gesellschafter, gesetzlicher Vertreter oder Antragsteller – können in Antragsverfahren automatisch berücksichtigt werden. XUnternehmen ermögliche somit die Entwicklung nutzerfreundlicher, wirtschaftsbezogener Online-Dienste und die Vernetzung mit Registern, die Unternehmensdaten enthalten. „Die Unternehmen müssen ihren gesetzlichen Genehmigungs- und Informationspflichten einfach und digital mit wenig Aufwand nachkommen können“, erklärt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Standardisierte Prozesse und Schnittstellen zwischen Online-Diensten der Verwaltung, Fachverfahren und Registern sind dafür eine unerlässliche Voraussetzung. Das einheitliche Standardisierungsverfahren XUnternehmen liefert dafür einen wichtigen Baustein.“ Die Inhalte des Kerndatenmodells sind auch im Baukasten des Föderalen Informationsmanagements (FIM) integriert und können online bezogen werden.
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Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen
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Berlin: Verwaltungsabkommen mit Dataport
[09.01.2026] Berlin nutzt künftig die Steuer-IT-Infrastruktur von Dataport, gemeinsam mit mehreren norddeutschen Ländern. Ein neues Verwaltungsabkommen regelt die schrittweise Verlagerung der Berliner Steuerdatenproduktion ins Data Center Steuern. Diese soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. mehr...













