FlugfunkAntrag auf Rufzeichen online stellen

[24.08.2023] Ihren Antrag auf Rufzeichen für Luftfahrzeuge können Privatpersonen und Unternehmen jetzt medienbruchfrei über das Bundesportal stellen. Der Zugang zum elektronischen Formular erfolgt mittels BundID oder Mein Unternehmenskonto.
Der Antrag auf Rufzeichen für Luftfahrzeuge kann in Deutschland jetzt medienbruchfrei online gestellt werden.

Der Antrag auf Rufzeichen für Luftfahrzeuge kann in Deutschland jetzt medienbruchfrei online gestellt werden.

(Bildquelle: siegfriedkopp/123rf.com)

Alle Privatpersonen und Unternehmen, die vom Flugzeug aus am Flugfunk teilnehmen wollen oder müssen, können ihre Aircraft Station Licence jetzt auch online über das Bundesportal beantragen. Darauf weist das Bundesministerium des Innern auf seiner OZG-Website hin. Bislang konnten Eigentümerinnen und Eigentümer von Luftfahrzeugen den Antrag für Rufzeichen für ihr Luftfahrzeug zwar auf der Internet-Seite der Bundesnetzagentur (BNetzA) als Dokument herunterladen und digital ausfüllen. Der Antrag musste im Anschluss allerdings ausgedruckt und per Post an die BNetzA versendet werden. Auch der Bescheid erreichte die Antragstellenden auf dem Postweg. Jetzt könne der Antrag im Bundesportal sowohl online ausgefüllt als auch digital versendet werden. Der Zugang zum elektronischen Formular erfolge für Privatpersonen über ihre BundID, während Unternehmen und Organisationen sich über Mein Unternehmenskonto ausweisen. Nach Prüfung des Antrags seitens der Bundesnetzagentur erhalten die Antragstellenden eine Zuteilungsurkunde mit dem Rufzeichen für ihr Flugzeug oder ihren Ballon. Die Möglichkeit, einen Antrag wie bisher auf dem Postweg zu stellen, bestehe weiterhin. Antragstellende mit Wohnsitz im Ausland müssen eine Person angeben, die in Deutschland empfangsbevollmächtigt ist. 
Die Bundesnetzagentur verwaltet für Deutschland alle Frequenzen, die Flugzeugführerinnen und -führer sowie Fluglotsinnen und -lotsen für ihre Kommunikation verwenden. Damit der Funkverkehr reibungslos ablaufen kann, müssen sämtliche Funkstellen, die am Funkverkehr beteiligt sind, eindeutig identifiziert werden. Hierfür werden Rufzeichen genutzt, welche die BNetzA zuteilt. Diese Rufzeichenzuteilung erfolgt im Rahmen der Ausstellung einer Aircraft Station Licence, die aufgrund internationaler Verträge weltweit gültig ist.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
Vier Personen an zwei Podien, mit Dokumenten, die gerade unterschrieben werden. Im Hintergrund eine nicht erkennbare Projektion, im Vordergrund eine Deutschlandflagge im Anschnitt.

BMDS: Digitalpartnerschaft mit Brasilien

[22.04.2026] Seit 2019 existiert ein Digitaldialog mit der größten Volkswirtschaft Südamerikas – nun haben Deutschland und Brasilien eine vertiefte KI-Zusammenarbeit vereinbart. Im Fokus stehen industrielle KI und digitale Infrastruktur. Zudem wollen die Länder Ansätze erproben, die staatliche Dienstleistungen effizienter machen. mehr...

IT-Planungsrat: Ist eine föderale Antragsplattform machbar?

[15.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...

starke Wellen, Wind, Sonnenaufgang

Schleswig-Holstein: Sicher kommunizieren auch bei Sturmflut

[07.04.2026] Schleswig-Holstein hat ein eigenes 5G‑Campusnetz in Betrieb genommen. Das neue Mobilfunknetz stellt sicher, dass Behörden wie der Küstenschutz künftig auch bei schweren Sturmfluten oder Stromausfällen kommunizieren und Einsätze koordinieren können. 
 mehr...

Angeschnittenes Bild eines Mannes in weißem Arztkittel, der an einem Tisch in einem hellen Büro auf seinem Laptop tippt.

Mecklenburg-Vorpommern: ÖGD wird digital fit

[07.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes abgeschlossen. Über sechs Millionen Euro aus dem Programm NextGenerationEU flossen in Strategieentwicklung, Technik und Schulungen. mehr...

FITKO/IT-Planungsrat: Konsultation zur föderalen API-Autorisierungsinfrastruktur

[31.03.2026] Föderale Basisdienste sollten idealerweise leicht in Online-Dienste und Fachverfahren integrierbar sein. Ein vom IT-Planungsrat beauftragtes Vorhaben entwickelt die dazu notwendige gemeinsame Autorisierungsinfrastruktur. Erste Projektergebnisse können jetzt kommentiert werden. mehr...

Laptop auf dem der Marktplatz Deutschland Digital aufgerufen ist

IT-Planungsrat: Marktplatz startet Produktivbetrieb

[20.03.2026] Öffentliche Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentliche IT-Dienstleister finden ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital ein umfassendes Angebot an IT-Lösungen für die Verwaltung. mehr...

BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen

[18.03.2026] Der Abruf von Identitätsdaten ist ein zentrales Element bei der Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Das BVA hat dafür das IDA-Fachverfahren entwickelt. Nun hat Hessen als erstes Bundesland den Anschluss einzelner Melderegister an IDA realisiert. mehr...

Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung

[05.03.2026] Der Senat der Freien Hansestadt Bremen stellt 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Steuerverwaltung bereit. Neue Hardware und ein moderneres Datennetz sollen künftig dazu beitragen, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. mehr...

Diagramm mit den Modulen der digitalen Antragsstrecke

Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft

[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...

Symbolbild für Cloud-Technologie: eine Hand greift nach mehreren gerenderten Cloud-Icons.

Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen

[02.03.2026] Cloud-Lösungen haben das Potenzial, die Arbeit von Behörden zu verbessern und den Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern erheblich zu vereinfachen. Der Berliner Senat hat nun eine Multi-Cloud-Strategie für das Land beschlossen. Details zu Anbietern und Diensten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr...

Blick auf das Hauptgebäude der Universität Gießen.
bericht

Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement

[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...

Wehende Brandenburg-Flagge mit dem Landeswappen, das einen Adler zeigt.

Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb

[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...

Registermodernisierung: Erfolgreicher Nachweisdatenabruf

[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...

Plastikbausteine mit Noppen in den Deutschland-Farben, vor blauem Hintergrund

BMDS: Konsultation geht in die zweite Runde

[19.01.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung setzt die Online-Konsultation zum Deutschland-Stack fort. In einer zweiten Runde werden bis Mitte Februar 2026 weitere Rückmeldungen erbeten. mehr...

Berlin: Service-Management mit Open Source

[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...