BremenKulturfördermittel digital beantragen

[07.03.2025] Bremen digitalisiert die Kulturförderung: Anträge für die zweite Fördertranche der Jungen Szene können jetzt online gestellt werden. Der neue Service soll das Verfahren effizienter und transparenter machen – und könnte als Modell für weitere Bereiche der Kulturverwaltung dienen.
Historischer Marktplatz und Rathaus mit Stufengiebel in Bremen.

In Bremen hat der Senator für Kultur ein neues, digitales Antragssystem für Kulturfördermittel gestartet.

(Bildquelle: rudi1976/123rf.com)

Die Freie Hansestadt Bremen unterstützt im Rahmen ihrer Kulturförderung auch Projekte aus der so genannten Jungen Szene. Diese adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote, auch werden Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden sowie Start-ups im Bereich der Kulturprojekte. Nun beginnt in der Hansestadt das Projektmittelverfahren für die zweite Fördertranche der Jungen Szene – und zwar digital.

Mit der Einführung des neuen, digitalen Antragssystems gehe der Senator für Kultur einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung und Modernisierung, heißt es in einer Meldung aus Bremen. Durch die Umstellung auf das innovative Online-Antragsportal werde das Verfahren zur Antragstellung effizienter, transparenter und benutzerfreundlicher. „Ich begrüße es sehr, dass wir als Kulturbehörde jetzt diesen neuen Onlineservice bieten können. Dies ist besonders auf das Engagement der Kolleginnen und Kollegen zurückzuführen, die aus Eigeninitiative und mithilfe einer vorhandenen Anwendung unseren Nutzerinnen und Nutzern einen zeitgemäßen Service zur Verfügung stellen wollten“, sagt Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. Die erfolgreiche Einführung der digitalen Antragstellung für Projektmittel für die Junge Szene und Subkultur könne darüber hinaus Vorbildcharakter haben. Wenn sich das Verfahren bewähre, könne es auch als Pilotprojekt für die anderen Bereiche der Kulturverwaltung dienen, betonte die Staatsrätin.





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