BayernOpen-Data-Vorreiterrolle ausgebaut

Bayerische Verwaltung spielt bei der Bereitstellung von offenen Daten vorne mit.
(Bildquelle: wirestock/123rf.com)
Im aktuellen Open Data Ranking der Open Knowledge Foundation (OKF) konnte Bayern mit seinem Angebot open.bydata seine Spitzenposition nicht nur behaupten, sondern weiter ausbauen. So belegt der Freistaat sowohl in der Kategorie Datenportal, als auch in der Kategorie Datenrealität Rang 1.
Das Open-Data-Portal open.bydata wurde gemeinsam von der byte – Bayerische Agentur für Digitales und dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales entwickelt und ist vor zwei Jahren an den Start gegangen (wir berichteten). Seither hat sich die Plattform nach Angaben des Ministeriums als zentraler Hub für offene Daten im Freistaat etabliert und spiele auch im deutschlandweiten Vergleich mit über 23.000 Datensätzen von mehr als 150 Datenbereitstellern ganz vorne mit, wie ein Blick in das nationale Datenportal GovData zeige.
Im Juli dieses Jahres wurde open.bydata darüber hinaus mit dem Bavarian Best Practice Award in der Kategorie Land ausgezeichnet, den das Unternehmen Infora an herausragende Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung in Bayern verleiht. „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit open.bydata nicht nur technisch, sondern auch strategisch den richtigen Weg eingeschlagen haben“, kommentiert Digitalminister Fabian Mehring. „Mit open.bydata haben wir eine Plattform geschaffen, die nicht nur Daten bereitstellt, sondern deren Nutzung aktiv fördert – in Verwaltung, Forschung und Wirtschaft. Besonders erfreulich ist, dass unsere Entwicklungen auch in anderen Bundesländern übernommen werden – das ist digitale Zusammenarbeit auf höchstem Niveau.“
Ein wesentlicher Wachstumstreiber für das Angebot open.bydata sind laut dem bayerischen Digitalministerium die sogenannten Open-Data-Präsenzen – dabei handelt es sich um maßgeschneiderte eigene Portale für Kommunen und andere Datenbereitsteller, die nahtlos in die Infrastruktur des zentralen Portals integriert sind. Das erleichtere Datenbereitstellern die Veröffentlichung ihrer Daten. Aktuell sind 24 Kommunen an open.bydata angebunden, darunter etwa die Städte Nürnberg und Regensburg oder der Landkreis Donau-Ries.
Die technischen Entwicklungen und Neuerungen des Portals open.bydata werden Open Source zur freien Nachnutzung veröffentlicht – das hat beispielsweise das Land Brandenburg bei der Modernisierung seines Portals Datenadler genutzt (wir berichteten).
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