BMDSFachtag zu KI in der Bundesverwaltung

[12.11.2025] Beim KI-Fachtag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung diskutierten rund 150 Beschäftigte aus allen Ressorts, wie Künstliche Intelligenz Verwaltung, Ethik und Arbeitsweisen verändern kann. Fachpanels und Praxisbeispiele zeigten aktuelle Trends.
Aufsicht auf eine Personengruppe, die in einem hellen, nüchternen Raum in einem Stuhlkreis sitzt.

In Fachpanels erörterten die Teilnehmenden Fragestellungen zum KI-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung.

(Bildquelle: BMDI/Bundesfoto – B.Lammel)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) betont immer wieder, dass Digitalisierung und Staatsmodernisierung nicht Einzelaufgabe eines Ministeriums seien, sondern eine Aufgabe, die alle Ressorts gemeinsam anzugehen haben. Nun berichtet das BMDS von einem KI-Fachtag, bei dem sich in der vergangenen Woche rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Ministerien getroffen haben, um sich über „KI-Perspektiven der Bundesverwaltung“ auszutauschen. Im Zentrum der Veranstaltung standen Anwendungen, aktuelle Trends und gemeinsame Handlungsfelder für den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eröffnete das Event und betonte dabei die Bedeutung von KI für eine leistungsfähige, bürgernahe Bundesverwaltung. Weitere Impulse gaben die Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, sowie der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Jarzombek.

In mehreren Panels diskutierten Fachleute Fragestellungen des KI-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung. Sie stellten aktuelle Entwicklungen vor und zeigten Anwendungsfelder, in denen KI bereits heute unterstützt. Besonderes Augenmerk lag auf klaren, verständlichen Regeln für den verantwortungsvollen Einsatz. Außerdem wurde besprochen, wie erfolgreiches Veränderungsmanagement und Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte aussehen können. In Workshops konnten die Teilnehmenden des Fachtags neueste Entwicklungen der KI-Plattform des ITZBund, KIPITZ, kennenlernen, diskutierten konkrete Anwendungsfälle und skizzierten Schritte zu einer zukunftsfähigen, digital souveränen Verwaltung. An Informationsständen und bei einem „Business Speed Dating“ konnten sie den Austausch vertiefen und auch neue Kooperationsmöglichkeiten ausloten.





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