Schleswig-HolsteinBauleitpläne landesweit digital

Schleswig-Holstein macht die Bauleitplanung digital.
(Bildquelle: peshkova/123rf.com)
Bauleitpläne steuern als Teil des öffentlichen Baurechts die städtebauliche Entwicklung und Bodennutzung durch Gemeinden. Für planungsbezogene Prozesse von Bauvorhaben sind diese Bauleitpläne die zentrale Informationsquelle. Das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport Schleswig-Holstein berichtet nun, dass diese wichtige Planungsressource künftig landeseinheitlich digital bereitgestellt werden soll. Der Schlüssel dazu heißt XPlanung: Dieser Datenstandard soll sicherstellen, dass Bauleitpläne überall in einer identischen, maschinenlesbaren und medienbruchfreien Struktur vorliegen. So verbessert sich die Zusammenarbeit; und Abstimmungen zwischen verschiedenen Planungsbeteiligten werden beschleunigt – etwa bei Genehmigungsverfahren, Beteiligungsplattformen oder Informationsdiensten. Die Nutzung von XPlanung ist bereits seit einigen Jahren bundesweit verbindlich für neu aufgestellte Bauleitplanungen, die Umstellung von bisherigen Plänen stellt jedoch eine Hürde dar.
Pläne werden zentral publiziert
Ein weiterer wichtiger Baustein in dem Vorhaben, die Bauleitplanung landesweit zu standardisieren und zu digitalisieren, ist die XPlanungsplattform Schleswig-Holstein. Sie dient als zentrale Anlaufstelle zur digitalen Veröffentlichung der Pläne. Kommunen können dort ihre bereits konvertierten Bauleitpläne hochladen und für Bürgerinnen, Bürger sowie andere Behörden zugänglich machen. Die Plattform dient ausschließlich der Bereitstellung – die fachliche Erstellung oder Überarbeitung der Pläne findet wie gewohnt in Kommunen oder Planungsbüros statt. Im Rahmen des Projekts DiPlan SH entsteht derzeit eine weiterentwickelte Plattform, die eine bereits bestehende Lösung ablösen soll. „Mit dieser Initiative wollen wir die Grundlage für moderne, effiziente und transparente Bauverwaltungsprozesse legen. Es ist ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung dieser Prozesse, der die Kommunen langfristig entlasten kann“, sagt Innenministerin Magdalena Finke. Dies werde auch den Bürgerinnen und Bürgern und Investorinnen und Investoren zugutekommen.
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