Künstliche IntelligenzKI-Marktplatz MaKI startet

Der Marktplatz der KI-Möglichkeiten ist gleichzeitig Transparenzregister und Austausch- und Vernetzungsplattform.
(Bildquelle: everythingpossible/123rf.com)
Der Marktplatz der KI-Möglichkeiten (MaKI) geht bundesweit online. Als zentrale Plattform soll der Marktplatz einen Überblick über KI-Systeme in Bund, Ländern und Kommunen bieten und damit für mehr Transparenz sorgen. Die Nachnutzung bewährter Lösungen wird so erleichtert, und Verwaltungen werden beim verantwortungsvollen, effizienten KI-Einsatz unterstützt. „Mit dem MaKI öffnen wir die Tür zu einer modernen, transparenten und handlungsfähigen Verwaltung. Die Plattform bündelt KI-Lösungen aus Bund, Ländern und Kommunen und macht sie für alle nutzbar. Das stärkt die Zusammenarbeit, vermeidet Doppelentwicklungen und sorgt dafür, dass innovative Anwendungen schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, sagt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger.
Zusammenarbeit aller Ebenen
Der MaKI wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), dem IT-Planungsrat sowie dem Deutschen Landkreistag entwickelt und umgesetzt. Die Pilotländer Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg begleiten aktiv die Umsetzung des MaKI im bundesweiten Roll-out. Diese breite Kooperation stelle sicher, so das BMDS, dass die Plattform die Bedarfe aller Verwaltungsebenen abbildet – von der obersten Bundesbehörde bis zur Kommune. Ziel ist es, KI-Lösungen nicht isoliert zu entwickeln, sondern gemeinsam zu nutzen und zu optimieren. Der MaKI will Verwaltungen dabei unterstützen, voneinander zu lernen, erfolgreiche Anwendungen zu teilen sowie personelle und finanzielle Ressourcen zu bündeln und Synergien im föderalen Verbund zu heben.
Ein Gewinn für alle
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Kay Ruge, fasst die Vorteile des KI-Marktplatzes für Landkreise, Städte und Gemeinden wie folgt zusammen: „Er fördert Transparenz und Austausch. Er macht sichtbar, welche Lösungen und Ansätze bereits in der Praxis funktionieren. Und er erleichtert die Nachnutzung bewährter KI-Lösungen. Das Projekt zeigt, dass Bund, Länder und Kommunen auch im digitalen Bereich gut zusammenarbeiten, um die Verwaltungen auf allen Ebenen leistungsfähiger und moderner zu machen.“ Dabei ist die Plattform bewusst niedrigschwellig gestaltet: Bund, Länder und Kommunen können gleichermaßen KI-Systeme einstellen und Kooperationen anstoßen. In der Folge können Bürgerinnen und Bürger von besseren Services, effizienteren Abläufen und moderner Kommunikation profitieren, und Wirtschaft sowie Wissenschaft erhalten einen transparenten Einblick in den Einsatz von KI in der Verwaltung.
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