BVAProdukte der Dienstekonsolidierung übernommen

[21.07.2026] Im Programm Dienstekonsolidierung – als Teil der 2015 beschlossenen IT-Konsolidierung des Bundes – wurden für grundlegende Verwaltungsaufgaben ressortübergreifend einheitliche IT-Lösungen entwickelt. Nun ging die Verantwortung für die Weiterführung von 16 Maßnahmen des Programms an das Bundesverwaltungsamt über.
Ein Zukunftskongress-Spezial nimmt den Status quo der Verwaltungsdigitalisierung hierzulande in den Blick.

Im Rahmen der Dienstekonsolidierung wurden zentrale Lösungen entwickelt und eingeführt.

(Bildquelle: trustieee / 123rf.com)

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) hat die Verantwortung für die Weiterführung von 16 Maßnahmen des Programms Dienstekonsolidierung Bund übernommen. Die Zuständigkeit ging vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) auf das BVA über – und zwar, wie das BVA jetzt berichtet, bereits im Mai 2026. Die sogenannte Dienstekonsolidierung Bund endete zum 31. Dezember 2025. Mit diesem Programm sollte ein Grundstein für die nachhaltige Weiterentwicklung zentraler Digitalisierungs- und Modernisierungsvorhaben in der Bundesverwaltung gelegt werden. Zusammen mit den Maßnahmen, die weiterhin im BMDS verantwortet werden, werden diese nun unter dem Dach „Gemeinsame IT des Bundes“ (GIB) gebündelt. Die weitere Ausgestaltung der GIB erfolgt durch das BMDS.

Ergebnisse verstetigen

Das BVA übernimmt nach eigenen Angaben eine zentrale Rolle für die Verstetigung der im Rahmen der Dienstekonsolidierung erzielten Ergebnisse und die eigenverantwortliche Maßnahmen- beziehungsweise Produktverantwortung für folgende Maßnahmen: die E-Akte Bund, das Personalverwaltungssystem PVSplus, das IT-Grundschutztool in der Bundesverwaltung, den Chatbot, den G2X-Kommunikationsdienst, die Digitale Personalakte (DiPA), das behördenübergreifende Kollaborations- und Kommunikationstool Social Intranet des Bundes (SIB), E-Scannen, die IT-Unterstützung Open Data, das Content-Management-System Government Site Builder, den WiBe Kalkulator und das Prozessmanagement (PMT).

Synergien stärken

Darüber hinaus übernimmt das BVA bei den Maßnahmen Computer-Aided Facility Management (CAFM), Digitales Zwischenarchiv Bund (DZAB), E-Verkündung sowie Planungs- und Kabinettmanagement-Programm (PKP) eine koordinierende Rolle, während die Maßnahmenverantwortung weiterhin bei den bisher zuständigen Behörden verbleibt.

Die Produkte sollen langfristig weiterentwickelt und die ressortübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden. Dabei baue das BVA auf den bisherigen Erfolgen und Erfahrungen aller Beteiligten auf und entwickle diese gemeinsam mit den verantwortlichen Akteurinnen und Akteuren weiter.





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