Mecklenburg-VorpommernAngriff auf Internet-Seiten des Landes

[30.05.2024] Den IT-Sicherheitsspezialisten des Landes Mecklenburg-Vorpommern gelang es, einen Angriff auf Internet-Seiten verschiedener Ministerien und der Landespolizei abzuwehren. Dabei handelte es sich nicht um die erste DDoS-Attacke auf Landes-Web-Seiten.
Screenshot eines pixeligen Bildschirms. Zu sehen ist auf dunklem Grund die hellblaue Schrift "Security", eine Mauszeigerhand zeigt darauf.

Die Websites verschiedener Ministerien und der Landespolizei in Mecklenburg-Vorpommern wurden angegriffen.

(Bildquelle: Pexels/Pixabay)

Auf die Internet-Seiten der Landesregierung und der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern erfolgte ein Cyber-Angriff. Wie das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung berichtet, blieb die Distributed-Denial-of-Service(DDoS)-Attacke durch das schnelle und professionelle Handeln der IT-Sicherheitsexperten der Landesregierung und des landeseigenen Datenverarbeitungszentrums (DVZ M-V) ohne langfristige Folgen für die Landes-IT.

Betroffen waren unter anderem Web-Seiten der Ministerien und nachgeordneter Behörden. Diese Internet-Seiten werden vom Datenverarbeitungszentrum M-V bereitgestellt und technisch betreut. „Alle betroffenen Internet-Seiten stehen wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Durch das schnelle und professionelle Handeln unserer IT-Spezialisten unseres IT-Servicedienstleisters DVZ und unseres Computernotfallteams CERT M-V konnten die Angriffe sofort bemerkt und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Schnell war klar, dass es sich dabei erneut um einen Angriff handelte, bei dem die Server durch massenhafte Anfragen überlastet werden sollen, wie wir ihn schon im vergangenen Jahr im April und November erlebt haben“, fasst Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung zusammen.

Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass die Cyber-Kriminellen eine erneute Angriffswelle starten könnten. Daher werden die IT-Sicherheitsspezialisten das Verhalten der Systeme besonders beobachten, um schnellstmöglich reagieren zu können, sollte dies erforderlich sein, so der Minister.





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