BMDSDritte NOOTS-Konsultation endet

Die Entwicklung des NOOTS wird von mehreren Konsultationsrunden begleitet.
(Bildquelle: neyro2008/123rf.com)
Die Registermodernisierung ist eines der größten Vorhaben zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung Deutschlands. In der aktuellen, zweiten Phase des Arbeitsprogramms zur Registermodernisierung steht das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) – die zentrale technische Grundlage für den Datentausch zwischen Behörden – im Vordergrund. Schon im vergangenen Jahr hat das Bundesministerium des Innern (BMI) einen Konsultationsprozess zu ausgewählten Architekturdokumenten des NOOTS angestoßen. In mittlerweile drei Iterationen im Rahmen des Gesamtprogramms Registermodernisierung waren Konsultantinnen und Konsultanten aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen, ihre Expertise und Perspektive einzubringen. Nun berichtet das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) auf der Infowebsite zur Verwaltungsdigitalisierung, dass das dazu eingegangene Feedback in einer Infoveranstaltung vorgestellt und ausgewertet wurde. Insgesamt waren rund 160 Kommentare eingegangen. Damit ist die dritte Iteration nun offiziell beendet.
Inhaltlich konnten laut BMDS zwei Hauptthemen identifiziert werden: Einerseits gibt es einen Bedarf an zusätzlichen Dokumenten. Dieser solle perspektivisch über das Wissensmanagements des Gesamtprojekts adressiert werden, so das BMDS. Zum anderen betreffen viele Kommentare die Qualität und Verständlichkeit der bestehenden Dokumente – wichtige Hinweise zur Verbesserung und Präzisierung der Dokumente. In der dritten Iteration des Konsultationsprozesses wurden auch vier Architekturdokumente aus der ersten Iteration wiederveröffentlicht. Sie bauen auf den Ergebnissen der ersten Iteration auf, wurden unter Berücksichtigung der im Konsultationsprozess erhaltenen Rückmeldungen fortgeschrieben und sollen die weitere Entwicklung der NOOTS-Architektur maßgeblich vorantreiben. Der Konsultationsprozess zu den AD-NOOTS verfolgt das Ziel, die Dokumentation kontinuierlich zu optimieren. Dabei soll sichergestellt werden, dass alle relevanten Perspektiven angemessen berücksichtigt werden. So soll die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung und einen praxisnahen Einsatz der NOOTS-Architektur entstehen.
BVA: Produkte der Dienstekonsolidierung übernommen
[21.07.2026] Im Programm Dienstekonsolidierung – als Teil der 2015 beschlossenen IT-Konsolidierung des Bundes – wurden für grundlegende Verwaltungsaufgaben ressortübergreifend einheitliche IT-Lösungen entwickelt. Nun ging die Verantwortung für die Weiterführung von 16 Maßnahmen des Programms an das Bundesverwaltungsamt über. mehr...
Registermodernisierung: Once Only erreicht die Praxis
[02.07.2026] Erste Verwaltungsverfahren aus den Bereichen Bauantrag und Gewerbeanmeldung greifen im Echtbetrieb auf das NOOTS zu. In Bayern und Nordrhein-Westfalen fließen somit Informationen, die bereits in öffentlichen Registern vorliegen, direkt in Verwaltungsprozesse ein. mehr...
BAMF: Fachverfahren ziehen nach Bonn
[02.07.2026] Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Sitz in Nürnberg betreibt seine fast 100 IT-Fachverfahren ab sofort im hochmodernen Rechenzentrum des ITZBund in Bonn. Gestartet wurde das IT-Großprojekt bereits 2017. mehr...
Materna Virtual Solution: WorkSPACE für indigo
[29.06.2026] Mit WorkSPACE für indigo ermöglicht das Unternehmen Materna Virtual Solution jetzt ein hochsicheres und ultramobiles Arbeiten. Mitarbeitende von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben seien somit in der Lage, schnell und einfach VS-NfD-eingestufte Informationen mobil auf ihrem iPad oder iPhone zu verarbeiten. mehr...
Berlin: Landesweites Datenmanagement beschlossen
[18.06.2026] Der Berliner Senat hat Handlungsempfehlungen für den Aufbau eines Data Hubs als zentralem Knotenpunkt für die Datenarbeit beschlossen. Die Open-Source-basierte Plattform soll Daten aus verschiedenen Quellen bündeln und den Übergang in einen landesweiten Betrieb vorbereiten. mehr...
Sachsen-Anhalt: Gemeinsame Datenumgebung für BIM
[09.06.2026] Sachsen-Anhalt führt bei der Landesstraßenbaubehörde eine gemeinsame digitale Datenumgebung für Straßen- und Brückenbauprojekte ein. Die Plattform soll BIM-Prozesse bündeln, aktuelle Projektdaten bereitstellen und Abstimmungen im Bauablauf nachvollziehbarer machen. mehr...
Registermodernisierung: Pilotprojekte für den NOOTS-Anschluss
[29.05.2026] Die NOOTS-Umsetzung vollzieht den nächsten Schritt: Der IT-Planungsrat stellt 35 Millionen Euro für 16 Pilotvorhaben der Länder bereit. Sie sollen Register und Online-Dienste an das System anbinden und Erkenntnisse für die Umsetzung des Once-Only-Prinzips liefern. mehr...
Deutsche Telekom: Souveräne Cloud für die Verwaltung
[22.05.2026] Die souveräne Cloud-Infrastruktur T Cloud Public wird offizieller Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen für Bund, Länder und Kommunen. Das Angebot der Deutschen Telekom hat sich im Live-Betrieb bereits bewährt: In Baden-Württemberg dient es 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern als Lernplattform. mehr...
Bremen/Nordrhein-Westfalen: Schnittstellen statt Amtsgrenzen
[18.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
NEGZ: Fachtagung „Deutschland-Stack decoded“
[13.05.2026] Der Deutschland-Stack soll als gemeinsamer technischer Baukasten für die Verwaltungsdigitalisierung Basiskomponenten und Standards bündeln, damit Bund, Länder und Kommunen digitale Leistungen nicht mehr doppelt entwickeln. Das NEGZ will im Juni im Rahmen einer Fachtagung offene Fragen zu dem Großvorhaben klären. mehr...
BMDS: Digitalpartnerschaft mit Brasilien
[22.04.2026] Seit 2019 existiert ein Digitaldialog mit der größten Volkswirtschaft Südamerikas – nun haben Deutschland und Brasilien eine vertiefte KI-Zusammenarbeit vereinbart. Im Fokus stehen industrielle KI und digitale Infrastruktur. Zudem wollen die Länder Ansätze erproben, die staatliche Dienstleistungen effizienter machen. mehr...
IT-Planungsrat: Ist eine föderale Antragsplattform machbar?
[15.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
Schleswig-Holstein: Sicher kommunizieren auch bei Sturmflut
[07.04.2026] Schleswig-Holstein hat ein eigenes 5G‑Campusnetz in Betrieb genommen. Das neue Mobilfunknetz stellt sicher, dass Behörden wie der Küstenschutz künftig auch bei schweren Sturmfluten oder Stromausfällen kommunizieren und Einsätze koordinieren können. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: ÖGD wird digital fit
[07.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes abgeschlossen. Über sechs Millionen Euro aus dem Programm NextGenerationEU flossen in Strategieentwicklung, Technik und Schulungen. mehr...
FITKO/IT-Planungsrat: Konsultation zur föderalen API-Autorisierungsinfrastruktur
[31.03.2026] Föderale Basisdienste sollten idealerweise leicht in Online-Dienste und Fachverfahren integrierbar sein. Ein vom IT-Planungsrat beauftragtes Vorhaben entwickelt die dazu notwendige gemeinsame Autorisierungsinfrastruktur. Erste Projektergebnisse können jetzt kommentiert werden. mehr...












