ThüringenEine neue CIO für das Land

[16.05.2025] Die Unternehmerin Milen Starke – zuvor geschäftsführende Gesellschafterin beim IT-Dienstleister Q-Soft – wird neue Staatssekretärin für Digitales und CIO des Landes Thüringen. Damit wird die Vakanz nach dem Ausscheiden des bisherigen CIO Hartmut Schubert neu besetzt.
Eine Frau und ein Mann stehen in Business-Kleidung vor einer drapierten Thüringen-Flagge und lächeln in die Kamera.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt überreichte die Ernennungsurkunde an Milen Starke, die neue CIO des Freistaats.

(Bildquelle: Thüringer Staatskanzlei)

Die Thüringer Landesregierung unter Ministerpräsident Mario Voigt hat weitere Staatssekretärinnen und Staatssekretäre ernannt – darunter auch Milen Starke, die Hartmut Schubert als Chief Information Officer (CIO) nachfolgt. Die Stelle des Landes-CIO war längere Zeit vakant gewesen, da Schubert mit dem Amtsantritt des Kabinetts Voigt im Dezember 2024 aus dem Amt des Staatssekretärs ausgeschieden war. Dass der Posten des Landes-IT-Chefs neu besetzt werden sollte, war im Koalitionsvertrag der Landesregierung festgeschrieben worden.

Die Thüringerin Milen Starke wird die strategische Steuerung und Weiterentwicklung der Aufgabenbereiche der Digitalen Gesellschaft, der Digitalen Verwaltung und Geo-Information als Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur leiten. Starke war zuletzt Geschäftsführerin beim Erfurter IT-Dienstleister und Softwarehersteller Q-Soft, der unter anderem Lösungen für kommunale Entsorgungsunternehmen und IT-Sicherheitslösungen anbietet.

„Milen Starke verfügt über eine hohe fachliche Kompetenz bei der Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten und über eine langjährige unternehmerische Führungserfahrung. Mit Frau Starke gewinnen wir eine neue Staatssekretärin mit einem großen Verständnis und einer hohen fachlichen Expertise für Digitalisierungsprozesse, die Entwicklung digitaler Verwaltungsleistungen, moderner IT- und Cloudinfrastrukturen, Datenflüsse und Cybersicherheit“, sagte Thüringens Digitalminister Steffen Schütz anlässlich der Ernennung. Als Unternehmerin habe Starke bereits eng mit Behörden zusammengearbeitet und könne aufgrund ihrer bisherigen beruflichen Erfahrungen komplexe Projekte mit verschiedenen Akteuren in einem ressortübergreifenden Denken strategisch zum Wohle des Freistaats bearbeiten, so Schütz. Künftige inhaltliche Schwerpunkte in Starkes Tätigkeit sollen laut Schütz die Verbesserung der digitalen Infrastruktur, ein modernes E-Government und eine wirksame Cybersecurity sein.





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