HS NiederrheinFörderung für digitale Lehre

[06.03.2019] Digitales Lehren und Lernen fördert die Hochschule Niederrhein mit einem eigenen Projekt: digitaLe. Es ist auf vier Jahre angelegt und erhält 1,9 Millionen Euro aus hochschuleigenen Mitteln.

An der Hochschule Niederrhein wird digitales Lehren und Lernen im Rahmen des Projekts „digitaLe – Raum für digitale Lehre“ gefördert. Wie die Hochschule mitteilt, stehen für das Projekt mit einer Laufzeit von Februar 2018 bis Januar 2021 1,9 Millionen Euro aus hochschuleigenen Mitteln zur Verfügung.
Hintergrund des Projekts sei die Tatsache, dass auf dem Arbeitsmarkt zunehmend digitale Kompetenzen gefordert sind. So arbeiten Teams heute oftmals virtuell und über Ortsgrenzen hinweg. Solche Szenarien können auch in die Lehre an der Hochschule integriert werden. „Wir wollen Studierende darin stärken, mit den digitalen Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt souverän, selbstbestimmt und kompetent umgehen zu können“, sagt Projektleiterin Nadine Garrido Mira.
So wird nach Angaben der Hochschule derzeit beispielsweise ein internationales Lehrprojekt initiiert, in dem Studierende aus drei Hochschulen gemeinsam an einem Online-Kurs teilnehmen. In einem anderen Lehrprojekt lernen Studierende in so genannten Peer-Feedback-Verfahren, gemeinsam Projekte zu erstellen und gleichzeitig an anderen Projekten konstruktiv Kritik zu üben. Ein aktuell entstehender Online-Kurs wiederum soll Studierende ab dem Wintersemester unterstützen, effektiver selbst lernen zu können.
Aber nicht nur die Studierenden, sondern auch die Lehrenden sollen von neuen Konzepten und Erfahrungen profitieren. „Unser Ziel ist es, Professorinnen und Professoren dabei zu unterstützen, digitale Elemente in der Lehre einzusetzen“, sagt Nadine Garrido Mira. Es werden Schulungen, Workshops und Beratungen für Lehrende angeboten, in denen beispielsweise neue digitale Tools wie Live-Abstimmungssysteme in Vorlesungen vorgestellt und gemeinsam erprobt werden. „Bei allen Aktivitäten soll der Einsatz digitaler Medien aber nicht dem Selbstzweck dienen, sondern dort stattfinden, wo er einen Mehrwert schafft und die Studierenden im Ausbau ihrer Medienkompetenz stärkt“, erklärt die Projektleiterin.





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