BerlinFreundliche Übernahme
Die Betreuung der Netze für Datenaustausch und Telekommunikation im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erfolgt nun durch das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin). Wie der IT-Dienstleister des Landes mitteilt, sind hierzu für 671 Arbeitsplätze die zentralen Netzwerkkomponenten – etwa Switches und Firewalls sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung – gegen neueste Technik ausgetauscht und in die zentrale, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte IT-Infrastruktur des ITDZ Berlin integriert worden. Sie würden jetzt nach den landesweit gültigen Sicherheitsstandards betrieben, überwacht und gewartet. Weitere Infrastrukturkomponenten wie IP-Telefonie und der standardisierte IKT-Arbeitsplatz mit dem Berlin PC sollen folgen.
Basis für die Betriebsübernahme ist laut dem IT-Dienstleister ein ausführliches, gemeinsam mit dem Bezirk erarbeitetes Servicekonzept. Es diene als Grundlage für weitere Betriebsübernahmen und regle unter anderem den Serviceumfang, die Servicezeiten und den Servicebetrieb wie das Störungsmanagement und die Bearbeitung von Serviceanfragen.
Sabine Smentek, IT-Staatssekretärin des Landes Berlin, erklärte: „Gemeinsam mit den verschiedenen Behörden und dem ITDZ Berlin bringen wir die Digitalisierung der Verwaltung weiter voran. Unser Ziel sind digitale Bürgerservices, die den Ansprüchen einer Hauptstadt gerecht werden. Dafür benötigen wir nicht nur motiviertes Personal, sondern auch eine moderne und einheitliche IKT-Infrastruktur.“
Die Zentralisierung und Standardisierung der landesweiten IKT ist eines der Hauptziele des 2016 erlassenen Berliner E-Government Gesetzes (wir berichteten). Das landesweite IT-Migrationsprogramm umfasst rund 67.500 Arbeitsplätze in den Bezirken, Senatsverwaltungen und nachgeordneten Behörden des Landes. Kernpunkt ist die Ausstattung mit einem standardisierten, einheitlichen und vom ITDZ Berlin administrierten IKT-Arbeitsplatz. Er schafft die Voraussetzungen für eine medienbruchfreie, übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Behörden sowie für digitale Leistungen im Bürgerservice.
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