HessenGeobasisdaten frei zugänglich
Geobasisdaten der hessischen Kataster- und Vermessungsbehörden sowie die Immobilienmarktdaten der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte sind ab Februar 2022 kostenfrei online abrufbar. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen des Landes berichtet, hat der Landtag dazu nun ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. „Bürgerinnen und Bürger können in Zukunft kostenfrei Immobilienpreise abrufen und Unternehmen finden damit einen reichhaltigen Datenfundus für innovative Geschäftsmodelle“, erklärte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.
Zu den künftig kostenlos zur Verfügung stehenden Geobasisdaten zählen etwa topografische Karten, das Liegenschaftskataster sowie dreidimensionale Gelände- und Gebäudemodelle. Für derzeit noch kostenpflichtige Angebote wie den Immobilien-Preis-Kalkulator Hessen oder die Grundstücksmarktberichte entfallen die Gebühren.
„Die Kataster- und Vermessungsbehörden haben einen wahren Datenschatz, der viele Planungs- und Entscheidungsprozesse vereinfachen kann, aber noch zu wenig ausgeschöpft wird“, so Minister Al-Wazir. „Wo noch finanzielle und praktische Hindernisse bestanden, sind sie jetzt beseitigt. Nur noch gesetzliche Rechte Dritter begrenzen die Nutzung. Wir fördern damit die wirtschaftliche Entwicklung ebenso wie die staatliche Transparenz.“
Berlin: Open Source als Beschaffungsprinzip
[01.10.2026] Berlin will mit einer umfassenden Open-Source-Strategie seine digitale Souveränität stärken. Open Source soll dabei zum priorisierten Beschaffungsprinzip werden. Beim eGovernment-Wettbewerb 2026 erreichte das Land Berlin mit dem Projekt den dritten Platz in der Kategorie „Souveränität, Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen“. mehr...
BlueMind: Präsenz in Deutschland wird ausgebaut
[22.09.2026] BlueMind will seine Aktivitäten auf dem deutschen Markt deutlich verstärken. Mit seiner Open-Source-Lösung für E-Mail und Collaboration positioniert sich das Unternehmen als europäische Alternative zu Microsoft Exchange. mehr...
35 Jahre Linux: Der Aufstieg von Open Source
[22.09.2026] Vor 35 Jahren erschien die erste Version von Linux. Was als Projekt eines finnischen Studenten begann, ist heute Teil der digitalen Basisinfrastruktur. Für den Public Sector bekommt offene Software inzwischen eine zusätzliche Bedeutung – als Instrument für digitale Souveränität, Resilienz und größere Wahlfreiheit. mehr...
Schleswig-Holstein: Staatskanzlei stellt auf Linux um
[22.09.2026] Mehr als 200 Beschäftigte der Kieler Staatskanzlei arbeiten inzwischen mit Linux. Schleswig-Holstein treibt damit den Aufbau eines digital souveränen IT-Arbeitsplatzes weiter voran. Als Nächstes sollen weitere Ministerien und Landesbehörden folgen. mehr...
IT-Planungsrat: Datenqualität im Fokus
[04.08.2026] Der Stellenwert qualitativ hochwertiger Verwaltungsdaten wird zwar anerkannt – systematisch gesichert wird ihre Qualität aber nur selten. Eine Umfrage des IT-Planungsrats zeigt Defizite bei Zuständigkeiten, Standards und automatisierten Prüfungen. mehr...
BMDS: Online-Konsultation zu Open Data gestartet
[31.07.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt den strategischen Rahmen für Open Data weiter. Eine neue Online-Konsultation soll bis September 2026 Vorschläge für bessere Datenbereitstellung, Nutzung und Vernetzung sammeln. mehr...
NKR: Gutachten zum Datenrecht
[22.07.2026] Für den Zugang zu Daten und ihre Nutzung besteht inzwischen eine hochkomplexe Regelungslandschaft, in der sich selbst Fachleute kaum noch sicher bewegen können. Das belastet Unternehmen wie Verwaltungen. Der NKR empfiehlt systematische Überprüfungen und ein modulares Datengesetzbuch. mehr...
IT-PLR: Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement
[10.07.2026] Eine effiziente Verwaltung braucht Daten – Daten, die nicht nur vorliegen, sondern die auch erschlossen und nutzbar sind. Im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrates werden dazu notwendige Rahmenbedingungen erarbeitet. Nun liegen erste Erkenntnisse für eine föderal vernetzte Datenlandkarte vor. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Portal Open.NRW wächst stetig
[10.06.2026] Innovative Apps, strategische Analysen oder neue Geschäftsideen: In Open Data steckt viel Potenzial. Dieses muss allerdings auch erschließbar sein – etwa durch Portale wie Open.NRW, wo inzwischen über 12.000 Metadaten und 100 High-Value-Datensätze zu finden sind. mehr...
Schleswig-Holstein: Datenhaus für bessere Entscheidungen
[01.06.2026] Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein stellt das Land zentrale Dateninfrastrukturen verwaltungsweit bereit. Eine neue Software soll Analyse und Visualisierung erleichtern, den Einführungsaufwand senken und ressort- sowie ebenenübergreifende Zusammenarbeit stärken. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[20.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
Schleswig-Holstein: Sozial- und Gesundheitsdaten auf einen Blick
[24.02.2026] Schleswig-Holstein macht Daten und Kennzahlen aus den Bereichen Soziales und Gesundheit für das ganze Land in hoher Detailtiefe zentral verfügbar. Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Politik und Verwaltung, sondern explizit auch an die Öffentlichkeit und Multiplikatoren wie die Presse. mehr...
BVA: Open Data im Aufschwung
[23.02.2026] Deutschland zählt im aktuellen Open Data Ranking 2025 der EU erneut zu den sogenannten Fast Trackern in Europa. In zwei von vier Bewertungsdimensionen konnten deutliche Fortschritte erzielt werden. Das Bundesverwaltungsamt ordnet die Entwicklung ein und zeigt, welche Schritte nun anstehen. mehr...
Schleswig-Holstein: Programm für Open Source kommt an
[09.01.2026] Schleswig-Holstein hat ein positives Zwischenfazit seines Landesprogramms Offene Innovation gezogen: 31 Open-Source-Projekte haben insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Die dritte Runde soll noch im Januar starten. mehr...
Onlinedienste: ZSK goes Open Data
[08.01.2026] Die Zentrale Statistik-Komponente – die Plattform für die Erfassung der Nutzungshäufigkeit von Onlinediensten – öffnet sich der interessierten Öffentlichkeit: Ab sofort können die Daten ohne vorangehende Registrierung eingesehen werden. Der IT-Planungsrat bittet um Bereitstellung weiterer Nutzungsdaten. mehr...











