BMDSKonsultation für Deutschland-Stack

Der Deutschland-Stack soll Bund, Ländern und Kommunen eine einheitliche, interoperable IT-Infrastruktur bereitstellen. Nun lief der Beteiligungsprozess an.
(Bildquelle: ekaterinaku/123rf.com)
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat eine Online-Konsultation zu den technischen Standards für den Deutschland-Stack gestartet. Ziel ist der Aufbau einer sicheren, interoperablen und europäisch anschlussfähigen Technologieplattform für Bund, Länder und Kommunen. „Mit dem Deutschland-Stack schaffen wir eine offene, sichere und skalierbare IT-Infrastruktur, die föderale Zusammenarbeit erleichtert, Innovationen beschleunigt und nutzerorientierte Lösungen ermöglicht. Die Plattform wird Basiskomponenten wie Cloud- und IT-Dienste bereitstellen, die von Bund, Ländern und Kommunen genutzt werden können. Wir laden alle Interessierten ein, ihren Beitrag zur Entwicklung der technischen Standards zu leisten“, sagt Staatssekretär Markus Richter. Nun sind die IT- und Digitalwirtschaft sowie technisch Interessierte aufgerufen, bis Ende November ihre Best Practices, Ideen und Anregungen einzubringen.
Eine Übersicht zur Struktur des Stacks, eine erste Landkarte zu Technologien und Standards des Stacks und ein Reifegradmodell sind ausgearbeitet und bilden die Grundlage der Befragung. Diese und weitere Informationen sind auf der Website zum Stack abrufbar. Mit der Konsultation sollen schon frühzeitig Anforderungen von IT- und Digitalwirtschaft, speziell den Start-ups und Scale-ups, an die Entwicklung von Stack-konformen Angeboten und zur Etablierung eines funktionierenden Ökosystems eingeholt werden. Ebenso soll erarbeitet werden, wie Marktlösungen kuratiert in dem Ökosystem nachgenutzt werden können. Das BMDS begleitet das Beteiligungsverfahren mit themenspezifischen Stakeholder-Workshops, für die gezielt Verbände und Akteure eingeladen werden sollen. Zu den geplanten Workshopthemen gehören unter anderem die Bereiche „IT- und Digitaldienstleister der öffentlichen Verwaltung“, „Fachdienstleister“ und „IT- und Digitalwirtschaft“.
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