OZG-RahmenarchitekturKonsultation gestartet

[27.09.2023] Eine Konsultation zum Zielbild der OZG-Rahmenarchitektur hat jetzt das Bundesinnenministerium gestartet. Bewerbungen sind bis Ende Oktober möglich.

Am 20. September 2023 ist die Bewerbungsphase für ein offenes und partizipatives Konsultationsverfahren zur Zielbilderarbeitung der OZG-Rahmenarchitektur gestartet. Wie das Bundesinnenministerium (BMI) auf seiner OZG-Informationswebsite mitteilt, sind Anmerkungen, Kommentare und Impulse zu den auf Open CoDE veröffentlichten Arbeitsergebnissen herzlich willkommen. Interessierte haben vier Wochen lang die Möglichkeit, sich mit einer Motivationsangabe für den Konsultationsprozess über Open CoDE zu bewerben.
Nach Abschluss der Bewerbungsphase starten ab dem 24. Oktober 2023 zweistündige interaktive Online-Seminare für die berechtigten Teilnehmenden. Im monatlichen Turnus stellen Expertinnen und Experten die Arbeitsergebnisse des Zielbilds vor und bieten Raum für Fragen und Diskussionen, so das BMI. Die eigentliche Konsultation erfolgt über die Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse des föderalen IT-Architekturboards. Während des gesamten Zeitraums haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kommentare, Bedenken oder Empfehlungen über Open CoDE abzugeben. Die Ergebnisse des Konsultationsprozesses fließen laut BMI in die Erarbeitung des Zielbilds ein. Beteiligte Interessenvertretende spielten als Impulsgeber und kritische Meinungsbildende in diesem Prozess eine entscheidende Rolle, seien aber keine politisch legitimierten Personen mit Entscheidungsbefugnis.
Die OZG-Rahmenarchitektur umfasst laut BMI alle Standards, Schnittstellen sowie zentralen Basisdienste und -komponenten, die eine zielgerichtete Umsetzung des OZG sicherstellen soll. Das föderale IT-Architekturboard (FIT-AB) mit Vertretenden der Länder, des Bundes und der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) übernimmt die inhaltliche Erarbeitung des Zielbilds für die gemeinsame OZG-Rahmenarchitektur, welches künftig allen OZG-Umsetzenden als Orientierung dienen soll.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
Laptop auf dem der Marktplatz Deutschland Digital aufgerufen ist

IT-Planungsrat: Marktplatz startet Produktivbetrieb

[20.03.2026] Öffentliche Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentliche IT-Dienstleister finden ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital ein umfassendes Angebot an IT-Lösungen für die Verwaltung. mehr...

BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen

[18.03.2026] Der Abruf von Identitätsdaten ist ein zentrales Element bei der Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Das BVA hat dafür das IDA-Fachverfahren entwickelt. Nun hat Hessen als erstes Bundesland den Anschluss einzelner Melderegister an IDA realisiert. mehr...

Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung

[05.03.2026] Der Senat der Freien Hansestadt Bremen stellt 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Steuerverwaltung bereit. Neue Hardware und ein moderneres Datennetz sollen künftig dazu beitragen, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. mehr...

Diagramm mit den Modulen der digitalen Antragsstrecke

Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft

[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...

Symbolbild für Cloud-Technologie: eine Hand greift nach mehreren gerenderten Cloud-Icons.

Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen

[02.03.2026] Cloud-Lösungen haben das Potenzial, die Arbeit von Behörden zu verbessern und den Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern erheblich zu vereinfachen. Der Berliner Senat hat nun eine Multi-Cloud-Strategie für das Land beschlossen. Details zu Anbietern und Diensten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr...

Blick auf das Hauptgebäude der Universität Gießen.
bericht

Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement

[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...

Wehende Brandenburg-Flagge mit dem Landeswappen, das einen Adler zeigt.

Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb

[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...

Registermodernisierung: Erfolgreicher Nachweisdatenabruf

[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...

Plastikbausteine mit Noppen in den Deutschland-Farben, vor blauem Hintergrund

BMDS: Konsultation geht in die zweite Runde

[19.01.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung setzt die Online-Konsultation zum Deutschland-Stack fort. In einer zweiten Runde werden bis Mitte Februar 2026 weitere Rückmeldungen erbeten. mehr...

Berlin: Service-Management mit Open Source

[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...

Berlin: Verwaltungsabkommen mit Dataport

[09.01.2026] Berlin nutzt künftig die Steuer-IT-Infrastruktur von Dataport, gemeinsam mit mehreren norddeutschen Ländern. Ein neues Verwaltungsabkommen regelt die schrittweise Verlagerung der Berliner Steuerdatenproduktion ins Data Center Steuern. Diese soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. mehr...

Ein Zukunftskongress-Spezial nimmt den Status quo der Verwaltungsdigitalisierung hierzulande in den Blick.

Registermodernisierung: Dreistufiges Anschlussvorhaben

[17.12.2025] Bei der Registermodernisierung sind weitere Fortschritte zu verzeichnen. Das Bundesverwaltungsamt skizziert das nun vorliegende dreistufige Konzept, mit dem dezentrale Register zu einem modernen, vernetzten Register verknüpft werden sollen. mehr...

Logo er Dienstekonsolidierung

Bundesverwaltung: Großprojekt Dienstekonsolidierung abgeschlossen

[17.12.2025] Bundesclient, Bundescloud, E-Akte Bund, Chatbots und mehr – das Programm der Dienstekonsolidierung will durch einheitliche IT-Lösungen behördenübergreifende Veränderungen ermöglichen. Nach zehn Jahren ist das Vorhaben nun abgeschlossen. mehr...

Umrisse der BRD, daneben stichwortartig verschiedene Ziele der NdB, darunter Bündelung, hohes Sicherheitsniveau und schnellerer Datentransport.

Bundesrechnungshof: Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement

[12.12.2025] Der Bundesrechnungshof kritisiert das Milliardenvorhaben Netze des Bundes. Das BMDS wolle die IT-Netze ohne ressortübergreifendes Architekturmanagement bündeln. Damit drohen ein teurer „Blindflug“, höhere Risiken und eine erschwerte Konsolidierung bei einem Projekt von sicherheitsrelevanter Bedeutung. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop mit digitalen Dokumenten und Ordnern.

BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen

[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...