Baden-WürttembergNaturschutzverwaltung wird digitaler

Für Eingriffe in Natur und Landschaft muss Ausgleich erfolgen. In Baden-Württemberg erleichtert ein erweitertes, digitales Kompensationsverzeichnis die Übersicht über Maßnahmen und Flächen.
(Bildquelle: juanenriquedelbarrioa/123rf.com)
Naturschutzanforderungen sind ein wichtiger Aspekt von Genehmigungs- und Planungsverfahren. Nachteilige Auswirkungen eines Vorhabens auf Natur und Landschaft sollen im besten Fall ganz vermieden oder wenigstens vermindert werden. Unvermeidbare verbleibende Eingriffe müssen durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden. In Baden-Württemberg wird seit 2011 ein Kompensationsverzeichnis (KompVz) geführt, in dem naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen zu unterschiedlichsten Eingriffen in die Natur erfasst werden.
Digital, transparent, landesweit
Auf Grundlage einer neuen Verordnung, die Anfang des Jahres 2026 in Kraft getreten ist, wird dieses Verzeichnis jetzt ausgebaut und digitalisiert. Unter anderem müssen nun auch solche Ausgleichsmaßnahmen im landesweiten Kataster erfasst werden, die bisher nur auf kommunaler Ebene dokumentiert wurden. „Angesichts der Vielzahl von Kompensationsmaßnahmen ist es wichtig, den Überblick zu wahren und zu vermeiden, dass Flächen doppelt zur Kompensation oder doch anderweitig genutzt werden. Mit dem neuen Kompensationsverzeichnis liefern wir ein gutes Werkzeug für die Behörden im Land, um dies langfristig und effektiv zu gewährleisten. Das neue Kompensationsverzeichnis ist ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung und Modernisierung der Naturschutzverwaltung des Landes“, sagt Umweltministerin Thekla Walker.
Unterstützung durch die LUBW
Bereitgestellt wird die neue Online-Anwendung Kompensationsverzeichnis Baden-Württemberg von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW). Die unteren Naturschutzbehörden führen das Kompensationsverzeichnis, etwa indem sie Angaben der Zulassungs- und Genehmigungsbehörden sowie der Kommunen prüfen und die Maßnahmen eintragen. Zum Start des neuen Onlineverzeichnisses wurden Schulungen für Mitarbeitende durchgeführt. Bei Fragen zum Umgang mit dem digitalen Kompensationsverzeichnis helfen außerdem Schulungsvideos und ein Handbuch, zudem steht die LUBW als zentraler Ansprechpartner rund um die Anwendung zur Verfügung.
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