Schleswig-HolsteinPositive Bilanz der Digitalisierung

Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter will die Digitalisierung der Verwaltung weiter vorantreiben.
(Bildquelle: Frank Peter/Landesregierung Schleswig-Holstein)
Digitalisierungsminister Dirk Schrödter hat eine positive Bilanz der Digitalisierung in Schleswig-Holstein gezogen. „2023 war ein gutes Jahr für die digitale Transformation in unserem Land. Um nur einige Beispiele zu nennen: Wir haben für unser Land eine Digitalstrategie entwickelt. In elf Handlungsfeldern mit 50 konkreten Zielen beschreiben wir, wie wir die digitale Transformation gestalten und welchen Kompass wir dabei anlegen. Um digitale Teilhabe zu sichern, haben wir eine Medienkompetenzstrategie auf den Weg gebracht. Mit zwölf neuen KI-Professuren, dem Aufbau eines KI-Anwendungszentrums und mittlerweile mehr als 100 anwendungsorientierten KI-Projekten stärken wir den KI-Leuchtturm Schleswig-Holstein, insbesondere durch den Transfer von Wissen und Zukunftstechnologien in unsere Unternehmen.“
Parallel treibt die Landesregierung laut einer Pressemeldung der Staatskanzlei unter anderem die Digitalisierung der Verwaltung und die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes voran. Das Ziel, erstes klimaneutrales Industrieland zu werden, erreiche man nur mit der konsequenten Nutzung digitaler Technologien, so Schrödter, das bedeute mehr Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß. Deshalb habe die Regierung konkrete Maßnahmen zur Senkung des IT-bedingten Energieverbrauchs in der Landesverwaltung in einer Green-IT-Strategie beschrieben.
„Unser hohes Tempo der Digitalisierung werden wir auch nach 2024 tragen. Dabei gilt eine besonders verantwortungsvolle und solide Haushaltsplanung in finanziell schwierigen Zeiten natürlich auch für den Bereich der Digitalisierung. Wir werden aber auch weiterhin in die digitale Transformation und damit in die Zukunft investieren“, sagte Schrödter. Im Digitalisierungsetatentwurf für 2024 stünden für die Informations- und Kommunikationstechnologie, E-Government und Digitalisierung insgesamt rund 376 Millionen Euro zur Verfügung, 2023 waren es rund 360 Millionen Euro.
„Jede Maßnahme ist nach den gemeinsam entwickelten Zielen unserer ressortübergreifenden Digitalstrategie und den Leitlinien unseres digitalen Kompasses ausgerichtet“, sagte Schrödter und ergänzte: „Zu den zentralen Themen zählen die Digitalisierung unserer Verwaltung, die digitale Souveränität des Landes, ein konsequentes Handeln nach den Grundgedanken von Open Government, ein erfolgreiches Innovations- und Wissensmanagement, der breite Einsatz von neuen Technologien wie KI und die Umsetzung der Green-IT-Strategie, um die Ziele der Klimawende zu erreichen.“ Die Sicherstellung der digitalen Souveränität mittels offener Innovationen und Open-Source-Lösungen seien zudem industriepolitische Chancen für den Digitalstandort Schleswig-Holstein.
Nordrhein-Westfalen / Bayern: Steuerdaten besser schützen
[21.05.2026] Gemeinsam mit Bayern treibt Nordrhein-Westfalen eine länderübergreifende Kooperation bei der Betriebsinfrastruktur der Steuer-IT voran. Damit soll die Informationssicherheit der Finanzverwaltungen gestärkt und speziell Steuerdaten besser geschützt werden. mehr...
Hessen: Neuer Staatssekretär im Digitalministerium
[19.05.2026] In Hessen soll Nicolas Sölter als neuer Staatssekretär im Digitalministerium die Digitalisierung in dem Bundesland weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz. mehr...
Digitalministerkonferenz: Alle ziehen an einem Strang
[15.05.2026] Die Digitalministerkonferenz hat in Hamburg Beschlüsse zur Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda gefasst. Die Vereinbarungen betreffen unter anderem die DeutschlandID, die Registermodernisierung und ein länderübergreifendes Reallabor für Law-as-Code. mehr...
Kooperation: Gemeinsame KI-Plattform für drei Länder
[11.05.2026] Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg wollen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung enger zusammenarbeiten. Eine gemeinsame Plattformarchitektur soll Standards, Schnittstellen und Pilotanwendungen bündeln. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[08.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
Sachsen: Bündeln, straffen, digitalisieren
[05.05.2026] Das sächsische Landeskabinett hat eine umfassende Modernisierungsagenda beschlossen. Ein großer Teil der Maßnahmen betrifft die digitale Transformation der Verwaltung und die erforderlichen Umsetzungsstrukturen. mehr...
Saarland: Zehn Minuten für die digitale Zukunft
[04.05.2026] Im Saarland wird derzeit die Digitalstrategie „Digitales Saarland 2035“ erarbeitet. Diese soll sich nah an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen im Land ausrichten. Daher läuft nun bis 20. Mai eine landesweite Online-Bürgerbeteiligung, deren Ergebnisse in die Strategie einfließen sollen. mehr...
Bayern/Bund: Kooperation besiegelt
[30.04.2026] Bayern und der Bund haben die Vereinbarung für eine Pilotkooperation zur Verwaltungsdigitalisierung unterzeichnet. Damit ist der im Januar angekündigte Ansatz nun vertraglich fixiert. Bis Jahresende sollen wichtige Fokusleistungen in allen Kommunen des Landes angeboten werden können. mehr...
Bitkom: Bilanz nach einem Jahr BMDS
[28.04.2026] Ein Jahr nach Start des Digitalministeriums zieht der Bitkom Bilanz zur Digitalpolitik der Bundesregierung. Demnach sind neun Prozent der Vorhaben abgeschlossen, mehr als die Hälfte läuft. Rund ein Drittel ist noch nicht gestartet. mehr...
Politik: Neuer Digitalausschuss im Bundesrat
[23.04.2026] Im Bundesrat wurden Digitalisierungsthemen bisher überwiegend in anderen Fachausschüssen – etwa für Verkehr oder Inneres – „mitbehandelt“. Dies wird nun anders: Gestern tagten die Digitalminister von Bund und Ländern erstmals in einem eigenen Ausschuss der Länderkammer. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung
[17.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...
BMDS/Niedersachsen: Fokusleistungen in die Fläche
[15.04.2026] Mit einem neuen Ansatz will das BMDS digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen. Kernstück ist die Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Ende-zu-Ende-Verantwortung für den Roll-out in den Kommunen übernimmt. Nach Bayern und Hessen hat nun Niedersachsen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. mehr...
Thüringen/Estland: Von den Besten lernen
[10.04.2026] Estland setzt mit seiner digitalen Transformation globale Maßstäbe. Die Botschafterin des baltischen Staates machte nun ihren Antrittsbesuch beim Thüringer Ministerpräsidenten und der Landes-CIO. Thüringen und Estland wollen die digitale Verwaltung enger verzahnen. mehr...
Sachsen: Zukunftspaket für Wirtschaft und Arbeit
[08.04.2026] Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat das Zukunftspaket I für Wirtschaft und Arbeit vorgestellt. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören unter anderem ein umfassendes Normenscreening und die Schaffung strafferer Strukturen in der Verwaltung. Auch die 24-Stunden-Gründung soll vorangetrieben werden. mehr...
IT-Planungsrat/FITKO: Jahresbericht veröffentlicht
[02.04.2026] Der IT-Planungsrat und die Föderale IT-Kooperation (FITKO) haben ihren gemeinsamen Jahresbericht 2025/2026 veröffentlicht. Er zeigt auf, wie die Verwaltungsdigitalisierung 2025 in konkrete Vorhaben übersetzt wurde. mehr...














