BMIStartschuss für die App Germany4Ukraine

[07.04.2022] Das Online-Portal Germany4Ukraine bietet Geflüchteten aus der Ukraine zuverlässige Informationen rund um die Ankunft in Deutschland. Nun macht eine gleichnamige App die Informationen auch mobil zugänglich. Bundesinnenministerin Faeser besuchte das Entwicklungsteam.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser besucht das Germany4Ukraine-Entwicklungsteam im Digitalisierungslabor in Berlin.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser besucht das Germany4Ukraine-Entwicklungsteam im Digitalisierungslabor in Berlin.

(Bildquelle: Henning Schacht)

Seit Mitte März 2022 ist das vom Bundesinnenministerium (BMI) betriebene Hilfe-Portal Germany4Ukraine für Geflüchtete aus der Ukraine online. Es bietet den Ankommenden offizielle Informationen für ihren Start in Deutschland, heißt es in der Pressemitteilung des BMI. Auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch fänden sich dort vertrauenswürdige Angaben zu wichtigen Themen wie etwa Unterkunft, Arbeitserlaubnis, Sozialleistungen oder medizinischer Versorgung. Rund 10.000 Seitenaufrufe verzeichnet das Portal laut BMI pro Tag. Am 4. April 2022 ist Germany4Ukraine auch als App gestartet und steht in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zur Verfügung. Damit wird das digitale Angebot der Bundesregierung für ukrainische Geflüchtete ausgebaut und der schnelle mobile Zugang zu Informationen und Hilfsangeboten gesichert. In Kürze soll über das Portal auch der digitale Aufenthaltstitel für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung stehen.
Anlässlich des App-Starts besuchte Bundesinnenministerin Nancy Faeser das Germany4Ukraine-Entwicklungsteam im Digitalisierungslabor in Berlin. Das aus der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes erprobte Labor-Format stellt nutzerorientierte, kollaborative Ansätze und eine pragmatische Herangehensweise in den Mittelpunkt, so das BMI weiter. Gemeinsam mit ukrainischen Geflüchteten arbeiten im Team von Germany4Ukraine Fachexperten aus der Verwaltung, Designer und Techniker interdisziplinär zusammen. Zudem seien erstmals die Bedürfnisse der Geflüchtete systematisch abgefragt worden, um sie besser informieren zu können.



Stichwörter: CMS | Portale, App, BMI, Flüchtlinge


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

Brandenburg: Alle Bauaufsichtsbehörden ans virtuelle Bauamt angeschlossen

[08.10.2026] Brandenburg hat alle Bauaufsichtsbehörden an das virtuelle Bauamt angeschlossen. Bauanträge können damit im gesamten Land digital eingereicht und bis zur Genehmigung vollständig digital bearbeitet werden. mehr...

bericht

eGovernment-Wettbewerb: Serviceportal Ende-zu-Ende gedacht

[29.09.2026] Das Serviceportal Migration Deutschland des Bundesministeriums des Innern hat beim eGovernment-Wettbewerb 2026 den ersten Platz in der Kategorie „Kundenzentrierte Verwaltungsprozesse von Anfang bis Ende (E2E) neu gedacht“ erreicht. Die Plattform soll Verwaltungsverfahren im Ausländerwesen durchgängig digitalisieren. mehr...

Mecklenburg-Vorpommern: Förderverfahren digitalisiert

[18.09.2026] Das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern setzt ein neues digitales Förderportal ein. Ausgewählte Förderverfahren können damit vom Antrag bis zum Bescheid vollständig digital abgewickelt werden. mehr...

Porträt Bernd Schlömer

Sachsen-Anhalt: Landesportal mit Bundestechnik

[13.08.2026] Sachsen-Anhalt nutzt als erstes Bundesland die Infrastruktur des Bundesverwaltungsportals für sein eigenes Landesportal, in dem Informationen und Verwaltungsleistungen gebündelt werden. Weitere Fachportale und Online-Dienste sollen folgen. mehr...

Mecklenburg-Vorpommern: Neues Förderportal für digitale Antragstellung gestartet

[11.08.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat ein neues Förderportal für die digitale Antragstellung gestartet. Das Landesförderinstitut bindet zunächst vier Programme an und will weitere Förderverfahren schrittweise online verfügbar machen. mehr...

Tatsächlicher Meilenstein aus Sandstein, Nahaufnahme

Mecklenburg-Vorpommern: Meilenstein für die OZG-Umsetzung

[15.07.2026] Das MV-Serviceportal bietet inzwischen über 800 digitale Verwaltungsleistungen. Neu ist die durchgehend digitale Anerkennung ausländischer ärztlicher Berufsqualifikationen. Das Land arbeitet nun an einer stärkeren Verankerung des Once-Only-Prinzips und dem Roll-out in die Kommunen. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[24.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

Stapel von Umzugskartons

eWA: Bundesweit ausgerollt

[08.05.2026] Der von Hamburg gemeinsam mit dem Bund entwickelte EfA-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist der erste Service aus der OZG-Umsetzung, der in allen Bundesländern ausgerollt ist: 62,76 Millionen Bürgerinnen und Bürger können ihn aktuell nutzen. mehr...

Drei Holzklötze mit den Buchstaben C, M und S vor blauem Hintergrund mit Farbverlauf.

Government Site Builder: CMS der Bundesverwaltung wird modernisiert

[04.05.2026] Der Government Site Builder – das zentrale Content-Management-System der Bundesverwaltung – wird ausgebaut. In den kommenden vier Jahren wird ein Konsortium aus sieben Digitalagenturen die Open-Source-basierte Plattform weiterentwickeln. mehr...

Blick von oben auf einen Schreibtisch mit Laptop, Ordner und papieren. Ein Mann im weißen Businesshemd ist über seiner Arbeit zusammengebrochen.

ELSTER: Steuererklärung direkt aufs Smartphone

[01.04.2026] Smartphone-Klick statt Steuerstress: Ab Juli soll die „Steuerklärung per App mit einem Klick“ verfügbar sein – wenigstens für einen Teil der Steuerpflichtigen. Seit Ende März können sich Interessierte für den neuen Dienst registrieren. mehr...

Screenshot von www.startuphafen.sh

Schleswig-Holstein: Gründen via Plattform

[25.03.2026] Bezüglich der von der Bundesregierung avisierten 24‑Stunden‑Unternehmensgründung spricht sich Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister für die Nutzung bestehender Plattformen, wie zum Beispiel startuphafen.sh, aus. mehr...

Gasse mit mehreren, bunt lackierten Eingangstüren nebeneinander

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[10.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Porträt von Elena Yorgova-Ramanauskas

Saarland: Online-Angebot wächst

[26.02.2026] Das Saarland hat bei der Verwaltungsdigitalisierung aufgeholt und ist im bundesweiten Länderranking des Dashboards Digitale Verwaltung auf Platz sieben vorgerückt – wohl auch aufgrund des im vergangenen Sommer gelaunchten Serviceportals. Die erfolgreiche ebenenübergreifende Zusammenarbeit soll in diesem Jahr weitergehen. mehr...

Bagger aufErdhaufen an einer Straßenbaustelle im gegenlicht.

Baden-Württemberg: Naturschutzverwaltung wird digitaler

[20.02.2026] Naturschutzfachlich relevante Eingriffe in die Natur müssen erfasst und – wo sie unvermeidbar sind – durch Ersatzmaßnahmen ausgeglichen werden. Einen Überblick dazu liefern Kompensationsverzeichnisse. Das Kompensationsverzeichnis Baden-Württemberg wird nun neu entwickelt und digitalisiert. mehr...

Nahaufnahme einer Person (Torso) mit grünem Pullover, die an einem Holztisch sitzt und mit dem Smartphone hantiert.

ELSTER: Steuererklärung mit einem Klick

[17.02.2026] Ab Sommer 2026 soll die App MeinELSTER+ eine weitgehend automatisierte Einkommensteuererklärung ermöglichen. Mit der neuen Funktion okELSTER erhalten Nutzende einen vorausgefüllten Vorschlag, der sich prüfen, anpassen und anschließend direkt digital übermitteln lässt. mehr...