IT-ArchitekturrichtlinieFortschreibung nimmt neue Themen auf
Die Architekturrichtlinie für die IT des Bundes dient als wichtige Orientierungshilfe bei der Entwicklung und dem Betrieb der IT-Architektur auf Bundes- und föderaler Ebene (wir berichteten). Als zentrale Vorgabe und Steuerungsinstrument wird sie kontinuierlich weiterentwickelt und fortgeschrieben. Nun liegt die Version 2022 vor. Damit wurden die Grundlagen geschaffen für eine stärkere Einbindung internationaler Rahmenwerke und den Aufbau eines Architekturlagebildes für die IT des Bundes. Dies meldet der Beauftragte des Bundes für Informationstechnik (BfIT). Die Fortschreibung 2022 erfolgte demnach unter Beteiligung aller Ressorts in themenorientierten Workshops. Neue Themenfelder sollen die Innovationsoffenheit der Architekturrichtlinie sichern. Dazu gehören die Bereiche Daten und künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Computing und digitale Souveränität, Registermodernisierung, digitale Identitäten sowie Mobile First. Im Herbst 2022 soll bereits die nächste Fortschreibung starten. Die Architekturrichtlinie für die IT des Bundes ist ein Ergebnis der IT-Konsolidierung Bund und wird dort bereits zur grundlegenden Strukturierung und Steuerung von IT-Vorhaben angewendet. In seiner Verantwortung für die Steuerung der IT des Bundes hat der BfIT den Geltungsbereich der Architekturrichtlinie ausgeweitet und sie in der gesamten unmittelbaren und mittelbaren Bundesverwaltung für verbindlich erklärt. Die Anwendung der Architekturrichtlinie für die gesamte IT des Bundes soll die Einhaltung relevanter Beschlüsse und Richtlinien zu Standards, Architekturen und Sicherheit in allen Digitalisierungsvorhaben unterstützen und die Umsetzung durch Festlegung einheitlicher Leitplanken harmonisieren. Gleichzeitig soll genug Spielraum für eine bedarfsgerechte, flexible Umsetzung bleiben.
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BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen
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Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung
[05.03.2026] Der Senat der Freien Hansestadt Bremen stellt 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Steuerverwaltung bereit. Neue Hardware und ein moderneres Datennetz sollen künftig dazu beitragen, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen. mehr...
Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft
[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...
Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen
[02.03.2026] Cloud-Lösungen haben das Potenzial, die Arbeit von Behörden zu verbessern und den Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern erheblich zu vereinfachen. Der Berliner Senat hat nun eine Multi-Cloud-Strategie für das Land beschlossen. Details zu Anbietern und Diensten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr...
Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement
[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...
Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb
[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...
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[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...
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Berlin: Service-Management mit Open Source
[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...













