BrandenburgSchub für digitale Hochschulen

Insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Transformationen und multipler Krisen sind Investitionen in eine starke Wissenschaft eine Investition in die Zukunft, so Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle.
(Bildquelle: Karoline Wolf)
Das Land Brandenburg setzt sein Programm zur Digitalisierung der Hochschulen fort. In den vergangenen Jahren wurden dafür bereits insgesamt mehr als 19 Millionen Euro bereitgestellt. In diesem Jahr sollen nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) weitere Projekte im Umfang von mehr als 13 Millionen Euro gefördert werden. „Ob Ausbau von Servern, Festplattenkapazitäten und Netzwerktechnik oder Anschaffungen für die IT- und Netzwerksicherheit, den Datenschutz und den Einsatz von KI: Wir unterstützen Vorhaben, die Innovationskraft, Zukunftsfähigkeit, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen stärken – im Sinne unserer gemeinsamen Digitalisierungsagenda und der Empfehlungen des Wissenschaftsrates“, erläutert Wissenschaftsministerin Manja Schüle.
Das Förderprogramm „Hochschuldigitalisierung: Chancen nutzen, Zukunft gestalten“ berücksichtigt fünf Schwerpunkte: die Förderung digitaler Infrastruktur und IT-Sicherheit, die Stärkung digital gestützter Lehre und digitaler Kompetenzen, den Ausbau von Open Access und Open Data für eine offene Wissenschaft, eine Modernisierung der Hochschulverwaltung sowie die Nutzung Künstlicher Intelligenz, wie es auch in der KI-Strategie des Landes Brandenburg vorgesehen ist.
Klare Digitalisierungsschritte für die Hochschulen
Die 2021 gestartete Digitalisierungsagenda beinhaltet zentrale Digitalisierungsvorhaben, deren Umsetzung das Wissenschaftsministerium und die brandenburgischen Hochschulen gemeinsam forcieren. Dazu gehört unter anderem der Einsatz digitaler Lehr- und Lernangebote für Studierende. Im Bereich Forschung wird die Einführung beziehungsweise Weiterentwicklung von Forschungsinformations- sowie Forschungsdatenmanagementsystemen vorangetrieben. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) an den Hochschulen wird mit Personalaufbau und externer Expertise flankiert. Das Zentrum für digitale Transformation der brandenburgischen Hochschulen (ZDT) an der TH Wildau wird zu einem ganzheitlichen Digitalisierungskompetenzzentrum ausgebaut, das sich verstärkt dem Auf- und Ausbau von gemeinsamen Digitalisierungsvorhaben der Hochschulen widmet. Die Agenda wird kontinuierlich weiterentwickelt.
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