Schleswig-HolsteinProgramm für Open Source kommt an

Dirk Schrödter: „Mit unserem Landesprogramm Offene Innovation haben wir für Schleswig-Holstein ein wirkmächtiges Instrument geschaffen, das öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen dabei unterstützt, Digitalisierungsherausforderungen mit offenen, nachhaltigen Lösungen zu meistern.“
(Bildquelle: Frank Peter)
Dirk Schrödter: „Mit unserem Landesprogramm Offene Innovation haben wir für Schleswig-Holstein ein wirkmächtiges Instrument geschaffen, das öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen dabei unterstützt, Digitalisierungsherausforderungen mit offenen, nachhaltigen Lösungen zu meistern.“
(Bildquelle: Frank Peter)
Zwei Jahre nach Auflegen des Landesprogramms Offene Innovation hat die Landesregierung Schleswig-Holstein ein durchweg positives Zwischenfazit gezogen. Wie die Staatskanzlei mitteilt, wurden und werden in mittlerweile zwei Ausschreibungsrunden 31 innovative Open-Source-Projekte gemeinsam mit der IT-Wirtschaft des Landes realisiert. Für die Umsetzung der Projekte habe das Land bislang rund sechs Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
„Mit unserem Landesprogramm Offene Innovation haben wir für Schleswig-Holstein ein wirkmächtiges Instrument geschaffen, das öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen dabei unterstützt, Digitalisierungsherausforderungen mit offenen, nachhaltigen Lösungen zu meistern“, sagt Digitalisierungsminister Dirk Schrödter und ergänzt: „Wir unterstützen die Umsetzung von Ideen, die konkrete Probleme angehen und lösen und zugleich langfristig digitale Unabhängigkeit sichern – denn Open Source schafft Transparenz, unterstützt Selbstbestimmung und ermöglicht Zusammenarbeit, die vielen zugutekommt. Unser Programm stärkt dabei den Digitalstandort Schleswig-Holstein.“
Ein Großteil der abgeschlossen Projekte der ersten Runde aus 2024 ist nach Angaben der Pressemeldung bereits auf OpenCode veröffentlicht und steht somit anderen Verwaltungen und Organisationen zur Nachnutzung zur Verfügung. Aufgrund des großen Erfolgs plane das Land eine Neuauflage des Landesprogramms. Noch im Januar 2026 soll die dritte Einreichphase für neue Ideen starten.
Breite Beteiligung und hohe Nachfrage
Die Projekte des Landesprogramms wurden nicht aus abstrakten Konzepten entwickelt, sondern direkt von Vertretern aus mehr als 90 Institutionen in ganz Schleswig-Holstein eingereicht, heißt es in der Pressemeldung der Staatskanzlei weiter. Bereits im zweiten Jahr verzeichnete der DigitalHub.SH als Organisator und Umsetzungspartner einen Anstieg der Einreichungen um 30 Prozent.
„Der Bedarf im Land ist deutlich erkennbar, und wir bedienen ihn im Auftrag des Landes“, erklärt Alexander Rosenthal, Leiter des DigitalHub.SH. „Die eingereichten Vorschläge kommen aus nahezu allen Teilen Schleswig-Holsteins und decken ein breites Themenspektrum ab – von Lösungen im Bildungsbereich über Sport und familiäre Versorgungsfragen bis hin zu klassischen Verwaltungsthemen.“
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