OERContent.nrwE-Learning-Angebote für alle im Land

[29.05.2020] Im Rahmen der Förderlinie OERContent.nrw werden 18 Konzepte für digitale Lehr- und Lernformate an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10,5 Millionen Euro unterstützt. Die Angebote sollen im Ergebnis allen Studierenden und Lehrenden im Land zur Verfügung stehen.

18 Konzepte für digitale Lehr- und Lernformate werden jetzt vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft und von der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW) in der Förderlinie OERContent.nrw (Open Education Ressources) unterstützt. „Die Förderlinie OERContent.nrw setzt einen wichtigen Impuls für die hochschulübergreifende Zusammenarbeit bei E-Learning-Angeboten“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „In der Corona-Pandemie sind digitale Lehrformate und frei zugängliche Lerninhalte im Netz wichtiger denn je. Daher haben wir als Landesregierung entschieden, die Fördersumme für die Förderlinie von 5 auf nunmehr 10,5 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln. Dadurch können jetzt alle förderungswürdigen Konzepte zügig umgesetzt werden.“ Wie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft mitteilt, hat eine Jury aus Vertretern der DH.NRW und der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Ende März die für die Förderung eingereichten Anträge begutachtet. 18 der 28 Förderanträge seien nun als förderwürdig eingeschätzt worden. Die ausgewählten Anträge, bei denen mindestens drei Hochschulen an E-Learning-Formaten zusammenarbeiten, erhalten bis zu 1,5 Millionen Euro. Die Förderdauer von OERContent.nrw betrage maximal zwei Jahre. Die Konzepte können laut Ministerium ab sofort umgesetzt werden, damit die Lehr- und Lerninhalte zeitnah in das neue Online-Landesportal ORCA.nrw (Open Ressources Campus) eingestellt werden können und damit allen Studierenden und Lehrenden in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Landesregierung stelle das Kultusministerium den Hochschulen über die Digitale Hochschule NRW bis 2021 jährlich zusätzlich 50 Millionen Euro zur Verfügung, danach bis auf Weiteres 35 Millionen Euro, teilt das Ministerium abschließend mit.





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