Elektronischer RechtsverkehrEinfacher Zugang für Betreuer
Gesetzliche Betreuer oder Vormünder werden immer dann benötigt, wenn volljährige Personen aus unterschiedlichen Gründen ihre Angelegenheiten nicht selbst besorgen können und per richterlichem Beschluss eine Betreuung angeordnet wird. Auch war in den vergangenen Jahren infolge steigender Lebenserwartung und der Zunahme psychischer Erkrankungen ein Anstieg der angeordneten Betreuungen zu verzeichnen.
Eine der größten Branchenlösungen für gesetzliche Betreuer, Vormünder und Verfahrenspfleger, welche die Anwender bei allen Verwaltungsaufgaben unterstützt und umfangreiche Funktionalitäten zur Kommunikation mit Behörden und Gerichten bietet, hat nach eigenen Angaben das Unternehmen BT-Professional im Angebot. Um Betreuern künftig den aufwendigen Austausch mit Gerichten, Behörden oder Krankenkassen zu erleichtern und ihnen eine rechtskonforme Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr (ERV) zu ermöglichen, hat der Software-Hersteller jetzt eine Partnerschaft mit dem Unternehmen procilon vereinbart.
„Unserem Motto ‚Einfach in der Handhabung, groß in den Möglichkeiten‘ folgend, haben wir uns bei der Integration des elektronischen Bürger- & Organisationenpostfachs (eBO) in unsere Software für die Lösungen von procilon entschieden“, kommentiert Reinhold Schucht, Geschäftsführer von BT-Professional. „Damit steht nun ein sicherer digitaler Übermittlungsweg zur Kommunikation mit Gerichten, Behörden, Anwälten und Notaren zur Verfügung. Auch wenn das eBO für Betreuer noch nicht verpflichtend ist, ist es unser Ziel, in BT-Professional nicht nur diesen neuen Kommunikationsweg zeitnah verfügbar zu machen, sondern auch die gesamte Korrespondenz in Form einer elektronischen Akte zu verwalten.“ Marco Fischer, Innovationsmanager bei procilon, ergänzt: „Unsere gemeinsame Lösung bringt die beiden Anwendungen über MS/Outlook zusammen und erfüllt unser Ziel, den elektronischen Rechtsverkehr so einfach wie E-Mail zu gestalten. Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen konnten, die Arbeit von Betreuern zu vereinfachen und sicherer zu machen.“
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Niedersachsen: Aufschub für die E-Akte in Bußgeldverfahren
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[11.12.2025] Der Freistaat Sachsen wird im Januar 2026 die elektronische Akte in allen Gerichten und Staatsanwaltschaften eingeführt haben – und nimmt dies zum Anlass, über dieses und weitere Digitalisierungsprojekte zu berichten, darunter auch KI-Tools. mehr...
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[27.11.2025] In Schleswig-Holstein wird die gesamte Landesjustiz bis Ende dieses Jahres an die E-Akte angeschlossen sein. Den Weg der Digitalisierung der Justiz will das Bundesland auch künftig konsequent fortsetzen. mehr...
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[13.11.2025] Beim siebten Bund-Länder-Digitalgipfel in Leipzig haben Justizministerinnen und -minister von Bund und Ländern die Verteilung der Mittel für die so genannte Digitalsäule des neuen Pakts für den Rechtsstaat festgelegt. Bis 2029 sollen insgesamt 210 Millionen Euro investiert werden, um laufende und neue Digitalisierungsprojekte zu fördern. mehr...
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