BMDSGipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität

[21.10.2025] Frankreich und Deutschland richten am 18. November 2025 in Berlin einen hochrangigen Gipfel zur digitalen Souveränität Europas aus. Es soll möglich sein, die Veranstaltung im Livestream zu verfolgen.
Logo "Summit in European Digital Sovereignity"

Auf Einladung des deutschen und des französischen Digitalministeriums findet in Berlin der Europäische Gipfel zur digitalen Souveränität 2025 statt.

(Bildquelle: BMDS)

Die weltweiten Entwicklungen rücken die Stärkung der europäischen digitalen Souveränität mehr in den Mittelpunkt. Die deutsche Bundesregierung und die französische Staatsregierung setzen sich gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedstaaten dafür ein, die digitale Souveränität Europas zu festigen. Dazu findet am 18. November 2025 auf dem EUREF-Campus Berlin der „Summit on European Digital Sovereignty“ statt. Dabei sollen zentrale Aspekte für eine unabhängige, sichere und innovationsfreundliche digitale Zukunft Europas weiterentwickelt werden, so das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Die Veranstaltung wurde bereits während des deutsch-französischen Ministerrats in Toulon angekündigt (wir berichteten).

Auf dem Summit werden hochrangige politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet. Gemeinsam sollen europäische Antworten auf globale digitale Herausforderungen thematisiert werden. Im Fokus stehen dabei auch die Themen Künstliche Intelligenz, Start-ups sowie Cloud- und Datenthemen. Das Programm wird derzeit noch finalisiert, Details sollen folgen. Die Teilnahme am Summit on European Digital Sovereignty ist nur auf Einladung möglich; Fragen können im Vorfeld via E-Mail an das BMDS gerichtet werden (digitalgipfel@bmds.bund.de). Das BMDS will Interessierten die Möglichkeit geben, das Programm im Livestream über seine Website zu verfolgen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Digitale Souveränität

Mecklenburg-Vorpommern/Schwarz Digits: Kooperation für souveräne Landes-IT

[08.09.2026] Mecklenburg-Vorpommern baut gemeinsam mit Schwarz Digits die digitale Infrastruktur der Landesverwaltung aus. Geplant sind eine hybride Cloud für Land und Kommunen sowie ein zentraler digitaler Arbeitsplatz für rund 16.000 Lehrkräfte und weitere Schulbeschäftigte. mehr...

Rotes Retro-Telefon auf blauem Untergrund

Schleswig-Holstein: Telefonie wird Open Source

[12.08.2026] Schleswig-Holstein erneuert die Telefonie der Landesverwaltung: Die Open-Source-Plattform OSKAR soll die heterogene Infrastruktur modernisieren und das bisher genutzte proprietäre System ersetzen. Den Auftrag erhielt das Flensburger Software-Unternehmen Viakom. mehr...

Porträt der drei Autorinnen, die nebeneinander in einem modernen Flur stehen.

Impulspapier: Digitale Souveränität in Deutschland und Europa

[10.08.2026] Bundesbank-Vorständin Fritzi Köhler-Geib, BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus haben ein Impulspapier zur digitalen Souveränität vorgelegt. Zu den Kernpunkten zählen die Bündelung europäischer Kompetenzen bei Schlüsseltechnologien und der Abbau regulatorischer Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. mehr...

Deutschland/Frankreich: Kooperation bei KI-Sicherheit und digitaler Souveränität

[27.07.2026] Deutschland und Frankreich bauen ihre Zusammenarbeit bei KI-Sicherheit und digitaler Souveränität aus. Die Vereinbarungen sollen gemeinsame Bewertungen leistungsfähiger KI-Modelle ermöglichen und Europas Rolle bei der sicheren Nutzung von Künstlicher Intelligenz stärken. mehr...

Nahaufnahme weibliche Hände an einer Tastatur

openDesk: Weiterarbeiten in der Krise

[24.07.2026] Ein groß angelegtes Pilotprojekt mit mehreren Sozialversicherungsträgern hat openDesk als Notfallarbeitsplatz unter Realbedingungen getestet. Die vom ZenDiS gesteuerte Erprobung verlief erfolgreich. Der Einsatz von openDesk als souveränem Notfallarbeitsplatz soll weiter skaliert werden. mehr...

Montage: Junger Mann im Karohemd schreibt mit einem Marker auf eine imaginäre Glaswand die Worte "open source"

Bundestag/OSBA: Behörden dürfen Open Source ausschreiben

[20.07.2026] Der Einsatz quelloffener Software gilt als ein wichtiger Baustein, um einzelne Behörden und den Staat als Ganzes digital souveräner aufzustellen. Bei der Vergabe gibt es aber noch viele Unsicherheiten. Ein Gutachten des Bundestags räumt viele davon aus. Die OSBA berichtet. mehr...

Low-Code-Plattformen erlauben die schnelle Programmierung von Lösungen.

Schleswig-Holstein: Fachverfahren per Low Code

[09.07.2026] Schleswig-Holstein will in seiner Landesverwaltung mehr als 100 Fachverfahren ersetzen, die bislang auf Microsoft Access basieren. Für neue webbasierte Anwendungen kommt eine Low-Code-Plattform von mgm zum Einsatz. Andere Verwaltungen sollen die entwickelten Lösungen nachnutzen können. mehr...

Aus Angst vor Datendiebstahl meidet die Mehrheit der Bürger den Online-Behördengang.
bericht

EU/USA: Wackeliger Datenschutzrahmen

[08.07.2026] Eine Entscheidung des US Supreme Court bringt die rechtliche Grundlage transatlantischer Datentransfers ins Wanken: Die Handelsbehörde FTC, die unter anderem kontrollieren soll, ob US-Hyperscaler wichtige Datenschutzgrundsätze einhalten, ist nicht länger neutral. Bayerns Digitalminister Mehring fordert daraus Konsequenzen für Europas digitale Souveränität. mehr...

Ein heller Raum, von hinten aufgenommen über Köpfe und Schultern des Publikums hinweg, vorne Rednerpult, Projektionswand und Dirk Schrödter als Redner

Schleswig-Holstein: Europa braucht Open Source

[07.07.2026] Schleswig-Holstein hat mit „OSPOs for Europe“ ein europäisches Austauschformat zu Open Source angestoßen. Beim zweiten Treffen in Brüssel betonte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, dass digitale Souveränität nicht im Alleingang entsteht, sondern durch gemeinsame Standards und Technologien sowie geteilte Expertise. mehr...

Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Heiko Geue (l.) und Landes-CIO Marco Anschütz

Mecklenburg-Vorpommern: Tschüs, Sharepoint – Hallo, Nextcloud

[07.07.2026] Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat für die Kollaborationssoftware seiner Verwaltung den Umstieg auf die quelloffene Lösung Nextcloud begonnen. Die ersten 5.000 Verwaltungsbeschäftigten nutzen die Lösung zum Filesharing. Perspektivisch sollen bis zu 50.000 ÖD-Beschäftigte mit Nextcloud arbeiten. mehr...

Deutsch-französische Kooperation: Vive la souveraineté !

[19.06.2026] Deutschland und Frankreich haben erstmals eine gemeinsame Definition für digitale Souveränität vorgestellt. Das Papier soll Europas technologische Abhängigkeiten verringern und künftige EU-Regeln zu KI, Cloud und Kritischen Infrastrukturen prägen. mehr...

Delos Cloud: Sopra Steria wird Partner

[08.06.2026] Sopra Steria unterstützt Behörden und öffentliche IT-Dienstleister bei der Migration in eine souveräne Cloud-Umgebung. Dazu wurde nun eine strategische Partnerschaft mit Delos Cloud vereinbart. mehr...

Das Bild zeigt Bayerns Digitalminister Fabian Mehring.

Bayern: Souveräner Verwaltungsarbeitsplatz – und zwar schnell

[05.06.2026] Bayerns Digitalministerium macht Tempo beim digital souveränen Arbeitsplatz. Beschäftigte sollen in den kommenden Monaten verschiedene Lösungen im laufenden Betrieb testen. 2027 soll dann bereits ein Fünftel des Hauses mit der dabei gefundenen Arbeitsplatzlösung arbeiten. mehr...

Peter H. Ganten – CEO Univention und Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance

OSBA: „Souveränitätswashing“ vermeiden

[03.06.2026] Die Open Source Business Alliance unterstützt den ZenDiS-Vorstoß für einen Souveränitätscheck, sieht aber Nachbesserungsbedarf. Digitale Souveränität dürfe nicht auf Standortfragen oder Exit-Strategien verengt werden, sondern müsse den Abbau bestehender Abhängigkeiten messen. mehr...

BSI: Klare Souveränitätskriterien für Cloud-Dienste

[29.04.2026] Das BSI hat einen Kriterienkatalog zur Bewertung der Souveränität von Cloud-Diensten vorgelegt. Das C3A-Framework soll Cloud-Kunden wie auch -Anbietern Orientierung geben und eine selbstbestimmte Nutzung erleichtern. Auch Audits für Cloud-Anbieter sind geplant. mehr...