BundKompetenzzentrum für BIM
Das Nationale BIM-Kompetenzzentrum (Building Information Modeling) ist auf den Weg gebracht. Die Initiative dazu ging vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aus. Umgesetzt wurde es in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die beiden Ministerien werden das Kompetenzzentrum laut eigenen Angaben auch gemeinsam betreiben und so für ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen im Infrastruktur- und Hochbau sorgen. Mit Aufbau und Betrieb sei das Unternehmen planen-bauen 4.0 beauftragt worden.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagt: „Die Zukunft gehört dem digitalen Bauwesen – modellbasiert, kooperativ und effizient in allen Leistungsphasen. Die Einrichtung des Kompetenzzentrums, in Ergänzung zur planmäßigen Umsetzung des Stufenplans, ist ein weiterer Meilenstein im Prozess der Digitalisierung des deutschen Bauwesens und eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung von Bundesbauprojekten.“
Laut der Pressemeldung der beiden Ministerien ermöglicht Building Information Modeling eine zuverlässige Kosten-, Qualitäts- und Terminkontrolle und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit in allen Phasen. Das Kompetenzzentrum werde alle Bereiche des Planens, Bauens und Nutzens von Bauwerken im Hoch- und Infrastrukturbau abdecken und als zentrale öffentliche Anlaufstelle für BIM-relevante Informationen dienen. Es unterstütze den Bund bei der Qualitätssicherung und Koordination der BIM-Aktivitäten, der Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie, bei der Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten, der Erarbeitung von Anforderungen und Benchmarks sowie bei der Einrichtung und inhaltlichen Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und Objekten.
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