Sachsen-AnhaltLuca-App ist gefragt

[01.04.2021] Sachsen-Anhalt will in den kommenden vier Wochen alle Gesundheitsämter an das System der Luca-App anbinden. Elf Gesundheitsämter wollen die Lösung sofort einführen und nutzen, im ersten Schritt können sie zunächst sechs Ämter implementieren.

Auch Sachsen-Anhalt will zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle 14 Gesundheitsämter an das Luca-System zur digitalen Kontaktnachverfolgung anschließen. Das teilt jetzt das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration mit. „Das Interesse an der Einführung der Luca-App ist sehr groß“, sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. „Elf Gesundheitsämter haben sich gemeldet, dass sie das System sofort einführen und nutzen wollen.“ Binnen vier Wochen sollen alle Gesundheitsämter im Land mit dem System ausgestattet sein. Sechs werden es bereits in den kommenden zwei Wochen implementieren, kündigt das Ministerium an. Dies betreffe den Salzlandkreis, den Burgenlandkreis, den Landkreis Harz, den Kreis Börde, die Stadt Halle und den Saalekreis. Die Auswahl der sechs ersten Gesundheitsämter sei nach Eingang der Rückmeldungen erfolgt. Die Kosten für die Einführung trage das Land Sachsen-Anhalt, sie belaufen sich auf rund eine Million Euro. Der Vertrag mit den Betreibern der App habe eine Laufzeit von einem Jahr. Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten), Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen (wir berichteten) führen die Luca-App ebenfalls in den Gesundheitsämtern ein.





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