BW / Hessen / NiedersachsenLuca-App soll unterstützen

[30.03.2021] Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachen haben jeweils Verträge zur Nutzung der Luca-App unterzeichnet. Flächendeckend sollen die Gesundheitsämter in den Bundesländern an das System zur Kontaktnachverfolgung angeschlossen werden.

Nach Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten) haben jetzt Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen Lizenzen für den Einsatz der Luca-App beschafft. „Die App soll landesweit dabei helfen, Kontakte im Fall einer Corona-Infektion einfacher nachvollziehen zu können“, sagt der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration, Manfred Lucha. „Die digitale Kontaktnachverfolgung durch Luca ist ein wichtiger Baustein bei weiteren Öffnungsschritten. Das System ermöglicht schnell und einfach die Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter nach dem Auftreten einer Corona-Infektion und wird dabei helfen, die aufwendige Zettelwirtschaft abzulösen. Die dafür erforderlichen Daten werden sicher gespeichert und verarbeitet. Am Montag werden wir die konkrete Umsetzung mit den kommunalen Landesverbänden besprechen.“ Im Rahmen eines von IT-Dienstleister Dataport durchgeführten Vergabeverfahrens hat auch Hessen seinen Beitritt in den Vertrag mit dem Anbieter culture4life erklärt. Wie die hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung mitteilt, stellt die Landesregierung über zwei Millionen Euro für die App-Nutzung in den Gesundheitsämtern für zunächst ein Jahr bereit. Die Verträge zur Nutzung der App sollen bis Ende März abgeschlossen sein, sodass die Anwendung in den nächsten Wochen allen hessischen Gesundheitsämtern sowie dem hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) zur Verfügung gestellt werden kann. Bereits ab der kommenden Woche soll die Software an den ersten sechs hessischen Gesundheitsämtern installiert werden. Auch in Niedersachsen hat man einen einjährigen Vertrag zur Nutzung der App unterzeichnet. Wie das Ministerium für Inneres und Sport mitteilt, erfolgte der Vertragsabschluss über Dataport als Informations- und Kommunikations-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung für die Nord-Bundesländer. Die Summe für den nun vereinbarten Nutzungszeitraum betrage inklusive aller Nebenkosten rund drei Millionen Euro. Nach Ostern soll der Service in den ersten Modellkommunen starten. In spätestens einem Monat sollen sämtliche 43 Gesundheitsämter in Niedersachsen an das Luca-System angeschlossen sein.





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