BA/DRV/DGUVMulti-Cloud-Strategie für Sozialversicherungen

BA, DRV und DGUV haben bald flexiblen Zugriff auf verschiedenste Clouddienste.
(Bildquelle: tete_escape/stock.adobe.com)
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) geht zusammen mit ihren beiden Partnern der Sozialversicherung, der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), einen weiteren großen Schritt in Richtung Cloudtransformation in der öffentlichen Verwaltung. Wie die BA meldet, haben die drei größten deutschen Sozialversicherungen dem Multi-Cloud-Broker Computacenter den Zuschlag erteilt. Mit dem nun geschlossenen Rahmenvertrag haben die Sozialversicherungsträger im Sinne ihrer Multi-Cloud-Strategie flexiblen Zugriff auf Clouddienste der großen amerikanischen Hyperscaler (AWS, Google und Microsoft Azure) und Angebote von vier deutschen beziehungsweise europäischen Cloud-Providern (IONOS, STACKIT, OVHcloud und CloudFerro). Der Vertrag habe eine Laufzeit von zwei Jahren und könne zweimal um ein weiteres Jahr verlängert werden.
Die Rahmenbedingungen müssen passen
„Unser Ziel ist es, die modernste digitale öffentliche Dienstleisterin Europas zu werden. Deshalb treiben wir Innovationen – gerade im Bereich unserer IT – voran“, sagt die BA-Vorsitzende Andrea Nahles. Die jetzt bereitstehende, hybride Cloudinfrastruktur sei dazu unerlässlich – nun sollten die nächsten Schritte angegangen werden. „Damit das gelingt, brauchen wir jedoch entsprechende Rahmenbedingungen und eine Regulatorik, die hilft, nicht hindert. In Zukunft sollte gerade bei der Gestaltung von Gesetzen und Verordnungen die digitale Umsetzbarkeit mitgedacht werden“, betonte Nahles. Die BA will mit dem Start des Cloudportals erste Anwendungsfälle im Bereich arbeitsagentur.de in die externe Cloud migrieren, um den Webauftritt für die Kundinnen und Kunden attraktiver und effektiver zu gestalten.
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