NiedersachsenNeues Mitglied bei govdigital
Das Land Niedersachsen ist als 24. öffentliches Mitglied govdigital beigetreten. Wie die Presse- und Informationsstelle der niedersächsischen Landesregierung mitteilt, sind in der bundesweiten Genossenschaft neben diversen IT-Dienstleistern die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (wir berichteten) und Bayern (wir berichteten) sowie der Bund vertreten. Aus Niedersachsen seien bereits ITEBO, KDO und GovConnect Mitglieder bei govdigital. Niedersachsen-CIO Horst Baier sagt: „Die Mitgliedschaft des Landes Niedersachsen in der Genossenschaft govdigital ist ein wichtiger Schritt zur Vernetzung mit weiteren öffentlichen IT-Dienstleistern. Die govdigital eG stellt außerdem eine hervorragende Plattform dar, die sich zum zentralen Netzwerkknoten für die öffentliche IT entwickeln kann. Das Erfahrungswissen aller Beteiligten wird uns auch in Niedersachsen helfen, die Modernisierung unserer Verwaltung weiter voranzutreiben. Um zudem eine langfristige Abhängigkeit von großen privaten Anbietern aus anderen Ländern zu vermeiden, müssen wir unsere Kompetenzen bündeln und offen für moderne Technologien sein. govdigital kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.“ Großer Akteur in der Verwaltungsdigitalisierung Martin Schallbruch, CEO von govdigital, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass das Land Niedersachsen unsere Genossenschaft verstärkt. Damit gewinnen wir ein Mitglied, das als Bundesland in seiner IT breit aufgestellt ist und bereits mit vielen unserer Mitglieder in der Verwaltungsdigitalisierung eng zusammenarbeitet.“ Wie govdigital in einer Presseinformation mitteilt, ist das Land Niedersachsen mit Gesamtausgaben von jährlich über 500 Millionen Euro im IT-Bereich ein großer Akteur in der deutschen Verwaltungsdigitalisierung. Mit IT.Niedersachsen (IT.N) zähle nun auch ein weiterer IT-Landesdienstleister zur Mitgliedschaft, der den IT-Betrieb zahlreicher Einrichtungen und Behörden der Verwaltung des bundesweit zweitgrößten Flächenlandes verantwortet. IT.N betreut nach Angaben von govdigital mit etwa 1.000 Beschäftigten zentrale IT-Komponenten für mehr als 100.000 Anwenderinnen und Anwender sowie mehr als 30.000 Arbeitsplatzrechner in Niedersachsen. Der Landesbetrieb biete als Full-Service-Provider unter anderem Netzinfrastruktur, Rechenzentren, Desktopmanagement, Lösungsberatung und -betrieb sowie Sicherheitslösungen für öffentlichen Stellen im Land. Niedersachsen ist zudem Trägerland von IT-Dienstleister Dataport und an GovConnect beteiligt.
IT-Planungsrat: Marktplatz startet Produktivbetrieb
[20.03.2026] Öffentliche Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentliche IT-Dienstleister finden ab sofort auf dem Marktplatz Deutschland Digital ein umfassendes Angebot an IT-Lösungen für die Verwaltung. mehr...
BVA/Hessen: Erste Melderegister an IDA angeschlossen
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Bremen: Digitalisierungsschub für die Steuerverwaltung
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Hessen: Das Ende der Papierwirtschaft
[03.03.2026] Mit der digitalen Antragsstrecke hat die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung eine All-in-One-Lösung geschaffen, bei der verschiedene selbst entwickelte Komponenten nahtlos ineinandergreifen und die den gesamten Prozess der Antragsverarbeitung durchgängig digitalisiert. mehr...
Berlin: Multi-Cloud-Strategie beschlossen
[02.03.2026] Cloud-Lösungen haben das Potenzial, die Arbeit von Behörden zu verbessern und den Kontakt zwischen Verwaltung und Bürgern erheblich zu vereinfachen. Der Berliner Senat hat nun eine Multi-Cloud-Strategie für das Land beschlossen. Details zu Anbietern und Diensten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. mehr...
Universität Gießen: Effizientes Gebäudemanagement
[09.02.2026] 345 Gebäude, 210 Nutzer, ein zentrales System: Die Justus-Liebig-Universität Gießen steuert ihre komplexe Gebäudeinfrastruktur mithilfe einer CAFM-Software. Die Lösung ermöglicht automatisierte Prozesse und erleichtert so die Arbeit verschiedener Aufgabenbereiche. mehr...
Brandenburg: Amazon-Cloud geht in Betrieb
[21.01.2026] In Potsdam hat Amazon Web Services die AWS European Sovereign Cloud in Betrieb genommen. Die Infrastruktur liegt vollständig in der EU – konkret in Brandenburg. Geplant sind eigene Rechenzentren und Investitionen von rund 7,8 Milliarden Euro. mehr...
Registermodernisierung: Erfolgreicher Nachweisdatenabruf
[20.01.2026] Beim NOOTS wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Nachweisdatenabruf aus dem Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts wurde erfolgreich umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll ein ausgereiftes System für den Flächen-Roll-out bereitgestellt werden. mehr...
BMDS: Konsultation geht in die zweite Runde
[19.01.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung setzt die Online-Konsultation zum Deutschland-Stack fort. In einer zweiten Runde werden bis Mitte Februar 2026 weitere Rückmeldungen erbeten. mehr...
Berlin: Service-Management mit Open Source
[19.01.2026] Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit insgesamt 2.200 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten ergänzt ihre Sozialhilfesoftware mit dem Ticketsystem KIX. Nach rund zehn Jahren On-Premises-Betrieb erfolgte der Wechsel in die Cloud. mehr...
Berlin: Verwaltungsabkommen mit Dataport
[09.01.2026] Berlin nutzt künftig die Steuer-IT-Infrastruktur von Dataport, gemeinsam mit mehreren norddeutschen Ländern. Ein neues Verwaltungsabkommen regelt die schrittweise Verlagerung der Berliner Steuerdatenproduktion ins Data Center Steuern. Diese soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. mehr...
Registermodernisierung: Dreistufiges Anschlussvorhaben
[17.12.2025] Bei der Registermodernisierung sind weitere Fortschritte zu verzeichnen. Das Bundesverwaltungsamt skizziert das nun vorliegende dreistufige Konzept, mit dem dezentrale Register zu einem modernen, vernetzten Register verknüpft werden sollen. mehr...
Bundesverwaltung: Großprojekt Dienstekonsolidierung abgeschlossen
[17.12.2025] Bundesclient, Bundescloud, E-Akte Bund, Chatbots und mehr – das Programm der Dienstekonsolidierung will durch einheitliche IT-Lösungen behördenübergreifende Veränderungen ermöglichen. Nach zehn Jahren ist das Vorhaben nun abgeschlossen. mehr...
Bundesrechnungshof: Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement
[12.12.2025] Der Bundesrechnungshof kritisiert das Milliardenvorhaben Netze des Bundes. Das BMDS wolle die IT-Netze ohne ressortübergreifendes Architekturmanagement bündeln. Damit drohen ein teurer „Blindflug“, höhere Risiken und eine erschwerte Konsolidierung bei einem Projekt von sicherheitsrelevanter Bedeutung. mehr...
BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen
[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...














