govdigitalVerstärkung aus Nordrhein-Westfalen

[09.03.2021] Nordrhein-Westfalen stößt als Neumitglied zur Technologie-Genossenschaft govdigital dazu. Das Land soll durch seinen CIO in der Genossenschaft vertreten werden, die operative Umsetzung wird vom Landesbetrieb IT.NRW übernommen.

Nachdem erst kürzlich das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) der Blockchain- und Technologie-Genossenschaft govdigital beigetreten ist (wir berichteten), erhält der Zusammenschluss öffentlicher Unternehmen nun auch Verstärkung aus Nordrhein-Westfalen: Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), der die IT-Infrastruktur für die Landesverwaltung entwickelt und betreibt, ist ein weiteres Neumitglied. Ende Februar 2021 hatte die Generalversammlung von govdigital im Umlaufverfahren einstimmig beschlossen, Nordrhein-Westfalen als Mitglied in die Genossenschaft aufzunehmen. Das Land wird laut govdigital durch seinen CIO in der Genossenschaft vertreten, die operative Umsetzung übernehme der Landesbetrieb IT.NRW.
„Wir freuen uns, das Land Nordrhein-Westfalen nun als starken Partner an unserer Seite zu haben“, erklärt govdigital-Geschäftsführer Matthias Kammer, der auch die zahlreichen Initiativen und das große Engagement des Landes zur Entwicklung digitaler Technologien lobt. So etwa die Rolle, die Nordrhein-Westfalen beim Koordinierungsprojekt „Blockchain“ spielt, das vom IT-Planungsrat als Koordinierungsgremium von Bund und Ländern für Informationstechnologie aufgesetzt wurde. Für NRW sei der Einsatz neuer Technologien ein wichtiger Baustein der Digitalstrategie, betont Nordrhein-Westfalens Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Andreas Pinkwart. Eine digitale Modernisierung der Verwaltung werde durch den Austausch von Wissen und durch übergreifende Lösungen ermöglicht.
Bisher umfasst govdigital 17 öffentliche Mitglieder aller drei staatlicher Ebenen: 13 kommunale- und Landes-IT-Dienstleister, drei ausschließliche IT-Landesdienstleister sowie die Bundesdruckerei als reines Bundesunternehmen. Die Genossenschaft rechnet damit, dass im Jahr 2021 weitere Rechenzentren beitreten werden.





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