Universität PotsdamInnovation durch Krise
Die Corona-Krise hat zu einem scheinbar raschen Aufholen eines digitalen Rückstands der deutschen Verwaltung geführt. Technisch wie kulturell waren Innovationen möglich, die lange als unmöglich deklariert wurden. Doch ist die Digitalisierung der Verwaltung, die gerade zu beobachten ist, nur ein schlechter digitaler Notbetrieb oder entsteht tatsächlich eine funktionsfähige digitale Verwaltung? Wird dieser Wandel auch langlebig sein oder werden aktuelle Innovationen nach Rückgang der Krise wieder abgeschafft? Diese Fragen sollen am 4. Dezember 2020 auf der digitalen Konferenz des Lehrstuhls für Public und Nonprofit Management der Universität Potsdam diskutiert werden. Wie die Universität in Brandenburg mitteilt, interessieren sich die Veranstalter dabei insbesondere für die Sicht und Erlebnisse als Mitarbeiter oder Führungskraft in der öffentlichen Verwaltung. Deshalb soll der Tag dazu genutzt werden, mit den Gästen in kleineren Workshop-Formaten aus verschiedenen Perspektiven über digitale Innovationen während der Corona-Krise zu sprechen. Die Teilnehmenden können sich dabei zwischen folgenden Workshop-Themen entscheiden: Prozessdigitalisierung, digitale Interaktion mit Bürgern, digitales Arbeiten und Führen, Kooperation und Beratung in Netzwerken sowie finanzielle, personelle und technische Ressourcen. Zudem gibt es einen offenen Workshop-Bereich in dem ein eigenes Thema vorgeschlagen werden kann, informieren die Veranstalter.
Studie: Digitale Weiterbildung im Public Sector
[27.07.2026] Digitale Selbstlernangebote werden im öffentlichen Dienst bislang kaum systematisch genutzt. Eine Studie für den IT-Planungsrat sieht die größten Hürden nicht bei Zertifikaten, sondern bei fehlenden Kompetenzmodellen, Prozessen und technischen Strukturen. mehr...
Hessen/Rheinland-Pfalz: Gemeinsames Fundament für die Steuer-IT
[23.07.2026] Hessen stellt der rheinland-pfälzischen Steuerverwaltung mehr als 400 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche in Frankfurt bereit. Eine langfristige Kooperation soll zudem gemeinsame Vorhaben bei Cloud-Infrastrukturen, KI und automatisierten Steuerverfahren ermöglichen. mehr...
Schleswig-Holstein: Schnell ein Unternehmen gründen
[10.07.2026] Eine von acht Pilotregionen beim bundesweiten BMDS-Projekt „Schneller Gründen“ ist Nordfriesland. Der dort entwickelte Startuphafen bündelt Informationen und Verwaltungsangebote zur Unternehmensgründung – und soll bald weiteren Städten und Kreisen im Land zur Verfügung stehen. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[08.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
GovTech Deutschland: Elterngeldverfahren föderal nachnutzen
[06.07.2026] Das Elterngeldverfahren steht perspektivisch auf der Deutschlandplattform zur föderalen Nachnutzung zur Verfügung. Die von GovTech Deutschland verantwortete Migration zeigt, wie bestehende Verwaltungsverfahren effizient und in kurzer Zeit auf eine moderne Plattformarchitektur überführt werden können. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein fürs Smartphone
[06.07.2026] Wer in Nordrhein-Westfalen den Fischereischein erwirbt, erhält diesen künftig im modernen Scheckkartenformat oder als elektronisches Zertifikat auf dem Smartphone. mehr...
Baden-Württemberg: Kataster für Verkehrszeichen
[03.07.2026] Baden-Württemberg digitalisiert die Verwaltung seiner Verkehrszeichen. Ein neues Kataster soll Anordnung, Pflege und Auswertung der Schilder medienbruchfrei unterstützen und die Daten zugleich für Planung, Forschung und Mobilitätsanwendungen öffnen. mehr...
NEGZ/msg: Rückblick auf das Erfurter Digitalisierungsgespräch
[03.07.2026] Mit seinen Digitalisierungsgesprächen bringt das NEGZ Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Beim jüngsten Termin in Erfurt ging es unter anderem um das Spannungsfeld zwischen technologischer Unabhängigkeit, effizienten Verwaltungsprozessen und rechtlichen Rahmenbedingungen. mehr...
IT-Planungsrat: Ein Designsystem für Bund und Länder
[02.07.2026] Der IT-Planungsrat nimmt den offenen Standard KERN UX in sein Portfolio auf. Das von Hamburg und Schleswig-Holstein initiierte Projekt soll digitale Verwaltungsdienste nutzerfreundlicher, konsistenter und – zusammen mit der Digitalen Dachmarke – wiedererkennbarer machen. mehr...
Bitkom: Bundeswehr-Reserve muss digitaler werden
[02.07.2026] Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Stärkung der Bundeswehr-Reserve beschlossen. Aus Sicht des Bitkom genügt Personalaufwuchs jedoch nicht für die Einsatzfähigkeit. Die Nutzung digitaler Technologien – von Apps über digitale Identität bis VR – müsste systematisch vorangetrieben werden. mehr...
Berlin: Zuwendungen sollen schneller fließen
[29.06.2026] In Berlin sollen eine moderne Software für digitale Anträge und eine neue Datenbank für Förderprogramme künftig dafür sorgen, dass mögliche Zuwendungen im Sozialbereich schneller und mit weniger Bürokratie vergeben werden können. Auch ein neues IT-Fachverfahren soll eingeführt werden. mehr...
BMDS: Alles zur Digitalen Dachmarke an einem Ort
[24.06.2026] Eine zentrale Webseite bündelt künftig Informationen zur Digitalen Dachmarke, ihren Kennzeichnungselementen und der Beantragung. Damit soll der einheitliche Auftritt staatlicher Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen breiter unterstützt werden. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[19.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Hessen: Immissionsschutz-Anträge werden digital
[15.06.2026] Hessen treibt die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren weiter voran: Zum Jahreswechsel soll die Antragstellung im Bereich des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ausschließlich über den Dienst ElIA-Online erfolgen. mehr...
Niedersachsen: Waldbrandfrüherkennung per Sensor
[04.06.2026] Um die Entwicklung größerer Brandereignisse zu verhindern, müssen Waldbrände so früh wie möglich lokalisiert und bekämpft werden. Daher baut das Land Niedersachsen sein Sensornetz zur automatisierten Branderkennung weiter aus. mehr...














