BfDI/ICOGestärkte Zusammenarbeit

Der Information Commissioner des Vereinigten Königreichs (ICO), John Edwards (l.) und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Professor Ulrich Kelber, unterzeichnen die gemeinsame Absichtserklärung.
(Bildquelle: BfDI)
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Ulrich Kelber, und der Information Commissioner des Vereinigten Königreichs (ICO), John Edwards, haben die Kooperation ihrer Behörden bekräftigt. Dazu unterzeichneten sie eine gemeinsame Absichtserklärung. Dies berichtet der BfDI.
Ulrich Kelber betont dabei die Bedeutung des ICO als ehemaliges Mitglied des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA): „Auch, wenn wir nicht mehr regelmäßig in Brüssel zusammenkommen, sind die guten Beziehungen zwischen ICO und BfDI wichtig für den internationalen Datenschutz. Das sehen wir beispielsweise in Gremien wie den G7 oder der Global Privacy Assembly. Die ICO hat in der Internationalen Arbeitsgruppe für Datenschutz in der Technologie beispielsweise mit ihrem Blick in die Zukunft, dem Future Foresight, eine Arbeitsweise vorgeführt, die der BfDI aufgegriffen hat und die wir nun gemeinsam weiterführen. Das sind konkrete positive Effekte, weshalb wir den Austausch mit den britischen Kolleginnen und Kollegen zukünftig noch enger gestalten und intensivieren wollen.“
Durch die gemeinsame Absichtserklärung soll die bestehende Kooperation zwischen BfDI und ICO verfestigt werden. Die Erklärung regelt ferner den Informationsaustausch zwischen den beiden Behörden und bekräftigt die gemeinsame Absicht, bei wichtigen internationalen Themen zusammenzuwirken. Die Absichtserklärung wurde am Rande des Privacy Symposiums in Venedig unterzeichnet, an dem der BfDI und der ICO teilnehmen.
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