BrandenburgDer DatenAdler hebt ab

Die nach Brandenburgs Wappentier benannte Open-Data-Plattform DatenAdler wurde modernisiert.
(Bildquelle: mra7med/123rf.com)
Brandenburgs Open-Data-Portal DatenAdler wurde grundlegend modernisiert. Zum Einsatz kommt jetzt eine modulare, open-source-basierte Software, die ursprünglich durch die Bayerische Agentur für Digitales (byte) entwickelt wurde. Durch die Umstellung konnte die Plattform nicht nur technologisch verbessert, sondern auch die einfache Einbindung neuer Funktionen ermöglicht werden. Dies berichtet das Brandenburger Ministerium der Justiz und für Digitalisierung, das bei dem Projekt auch die Federführung inne hatte. Die Umsetzungssteuerung lag bei der DigitalAgentur Brandenburg (#DABB). Im März 2025 wurde das Portal beim Ko-Pionier-Preis, der explizit die Nachnutzung innovativer Verwaltungslösungen in den Fokus rückt, ausgezeichnet und belegte in der Kategorie „Digitalisierung der Verwaltung“ den zweiten Platz. „Unser Open-Data-Portal beweist, wie digitale Innovation durch den länderübergreifenden Austausch gestärkt wird und wie Open Data einen echten Mehrwert für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen schafft“, sagte Benjamin Grimm, Minister der Justiz und für Digitalisierung in Brandenburg.
Technologische Neuerungen
Im Zuge der nun erfolgten Modernisierung wurde das Portal auf Open-Source-Technologie umgestellt: Durch den strategischen Einsatz von Open Source konnte die von Bayern entwickelte Software angepasst werden, wodurch sich die Möglichkeiten zur Förderung nachhaltiger und transparenter Dateninfrastrukturen erweitern. Indem dabei eine Entwickler-Community aus verschiedenen Bundesländern und Institutionen eingebunden wurde, ist die transparente Weiterentwicklung der Portalsoftware gesichert. Die neue, modulare Architektur soll zudem die flexible Integration weiterer Funktionen erlauben. Die Nutzeroberfläche wurde vereinfacht, und auch für Kommunen ist das Angebot nun leichter zugänglich. Diese können Daten jetzt ohne bürokratische Hürden für Bürgerinnen und Bürger bereitstellen. Betrieben wird der DatenAdler von Brandenburgs IT-Dienstleister ZIT-BB – cloudbasiert. Der DatenAdler ist eine IT-Basiskomponente der Landes- und Kommunalverwaltung nach dem Brandenburgischen E-Government-Gesetz, seine Nutzung ist unentgeltlich.
Schleswig-Holstein: Programm für Open Source kommt an
[09.01.2026] Schleswig-Holstein hat ein positives Zwischenfazit seines Landesprogramms Offene Innovation gezogen: 31 Open-Source-Projekte haben insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Die dritte Runde soll noch im Januar starten. mehr...
Onlinedienste: ZSK goes Open Data
[08.01.2026] Die Zentrale Statistik-Komponente – die Plattform für die Erfassung der Nutzungshäufigkeit von Onlinediensten – öffnet sich der interessierten Öffentlichkeit: Ab sofort können die Daten ohne vorangehende Registrierung eingesehen werden. Der IT-Planungsrat bittet um Bereitstellung weiterer Nutzungsdaten. mehr...
Data Governance Act: Öffentliche Daten für Innovation freigeben
[07.01.2026] Das Bundeskabinett hat das Durchführungsgesetz zum Daten Governance Rechtsakt (DGG) beschlossen. Damit wird die EU-Verordnung über europäische Daten-Governance, der Data Governance Act, umgesetzt. Das Statistische Bundesamt soll künftig öffentliche Stellen beraten. mehr...
Open Data: Mit Transparenz gegen Korruption
[10.12.2025] Zum UN-Tag gegen Korruption betont das BVA, dass offene Verwaltungsdaten Korruptionsrisiken verringern und Vertrauen stärken können. Transparente Haushalts- und Vergabedaten sollen nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen und Prävention unterstützen. mehr...
Schleswig-Holstein: Land finanziert 17 Open-Source-Projekte
[17.10.2025] Im Rahmen des Landesprogramms Offene Innovation fördert Schleswig-Holstein 17 Open-Source-Projekte, die konkrete Herausforderungen in öffentlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen adressieren. mehr...
Bayern: Open-Data-Vorreiterrolle ausgebaut
[10.10.2025] Zwei Jahre nach dem Start des Open-Data-Portals open.bydata zieht Bayerns Digitalminister Fabian Mehring eine positive Bilanz. Mit dem Angebot sei es dem Freistaat gelungen, seine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung offener Daten weiter auszubauen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Gut abgeschnitten im Open Data Ranking
[17.07.2025] Um den Umsetzungsstand bei Open Data differenzierter als nur mit dem Zählen der verfügbaren Datensätze zu erfassen, hat die Open Knowledge Foundation den Stand von Open Data in Bund und Ländern erhoben. Dabei belegt Nordrhein-Westfalen Rang drei nach Berlin und Hamburg. mehr...
Rheinland-Pfalz: Open-Data-Gesetz in den Startlöchern
[30.05.2025] Mit dem Start des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens wurde ein erster Meilenstein für das neue Open-Data-Gesetz des Landes Rheinland-Pfalz erreicht. mehr...
Open Source: Wettbewerb für Verwaltungen
[25.03.2025] Moderne Verwaltung, Innovation, digitale Souveränität: Unter diesem Motto lädt die Open Source Business Alliance Behörden und öffentliche Einrichtungen zum Wettbewerb ein. Bis zum 30. Juni können sie sich in den Kategorien Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen und Transformation bewerben, die Preisverleihung findet im Rahmen der Smart Country Convention statt. mehr...
Bayern: Offene Daten sind gefragt
[27.02.2025] Die Bayerische Vermessungsverwaltung erweitert seit rund zwei Jahren ihre Palette an kostenfreien geografischen Informationen – beispielsweise digitale Landkarten, digitale Luftbilder oder dreidimensionale Gebäudemodelle. Dieses Open-Data-Angebot kommt bei den Nutzenden gut an. mehr...
Bund/BMI: Open-Data-Fortschrittsbericht veröffentlicht
[26.02.2025] Viele Bundesbehörden erfüllen ihre Open-Data-Pflichten nicht ausreichend. Das geht aus dem aktuellen Fortschrittsbericht des Bundes hervor. Fehlende Prozesse, unklare Zuständigkeiten und rechtliche Unsicherheiten bremsen die Bereitstellung – „Open by Default“ ist kaum umgesetzt. mehr...
GovData: Plattform pilotiert die Digitale Dachmarke
[20.01.2025] Als eine der ersten Websites setzt der Onlineauftritt von GovData die Digitale Dachmarke für Deutschland um. Durch die entsprechende staatliche Kennzeichnung wird den Nutzern signalisiert, dass Dienste und Inhalte der Plattform tatsächlich von der Verwaltung stammen. Auch optisch wurde das Datenportal leicht angepasst. mehr...
Schleswig-Holstein/KBA: Kooperation für mehr Open Data
[03.12.2024] Das Kraftfahrt-Bundesamt und Schleswig-Holstein wollen Open Data stärker nutzen und vernetzen. Eine neue Kooperation zielt darauf ab, die Datenqualität zu verbessern, Synergien zu schaffen und Linked Open Data zu fördern. mehr...
Hamburg: Zehn Jahre Transparenzportal
[31.10.2024] Auf dem Transparenzportal der Freien und Hansestadt Hamburg können Bürgerinnen und Bürger seit nunmehr zehn Jahren eine breite Palette an Daten und Informationen der Verwaltung und von öffentlichen Unternehmen einsehen. Inzwischen stehen rund 170.000 Datensätze online. mehr...













