Alasca/OSBAZusammen für die souveräne Cloud

Das Unternehmenskonsortium Alasca und der Branchenverband OSBA wollen die Entwicklung offener Cloud-Ökosysteme in Europa gemeinsam voranbringen.
(Bildquelle: Constantin Wenning/Unsplash)
Bereits seit dem Jahr 2022 stehen Alasca, der Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen, und die Open Source Business Alliance (OSBA) in inhaltlichem Austausch. Im Kontext des OSBA-Projekts Sovereign Cloud Stack (SCS) zur Entwicklung standardisierter, offener Cloudinfrastrukturen wurde die Zusammenarbeit vertieft. Nun haben die Organisationen eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Förderung digital souveräner Cloudinfrastrukturen unterzeichnet. Deren Ziel ist es laut einer gemeinsamen Meldung, die Zusammenarbeit strukturiert auszubauen und die Entwicklung digital souveräner, offener Cloudökosysteme in Europa voranzutreiben.
Beide Organisationen streben eine nicht-kommerzielle, praxisorientierte Kooperation an, die im Einklang mit ihren Satzungen und rechtlichen Vorgaben steht, vor allem mit Blick auf das Kartell- und Wettbewerbsrecht. Als mögliche Inhalte der Zusammenarbeit werden Wissensaustausch, gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, neue Initiativen sowie mehr Sichtbarkeit in den jeweiligen Netzwerken genannt. Die OSBA als Branchenverband konzentriert sich vor allem auf übergeordnete regulatorische Rahmenbedingungen, wohingegen Alasca mehrere konkrete Open-Source-Projekte betreibt und steuert.
Ein zentrales gemeinsames Vorhaben soll die Koordination der Special Interest Group (SIG) für SCS-Standards sein. Wie die Unternehmen angeben, wurde im Kontext der Erarbeitung zertifizierbarer Standards das Lifecycle-Management-Tool Yaook von Alasca zu einer zweiten, standardkonformen Referenzimplementierung des Sovereign-Cloud-Stack-Standards weiterentwickelt. Dieser Schritt soll die technologische Basis des SCS nachhaltig stärken und die Übertragbarkeit auf unterschiedliche Software-Stacks verbessern.
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