Schleswig-HolsteinSteuerung für den Open-Source-Einsatz

[27.06.2025] Das Land Schleswig-Holstein geht beim Umstieg auf digital souveräne, quelloffene IT-Lösungen weiter voran. Eine neue Koordinierungsstelle soll den strategischen Einsatz von Open-Source-Software steuern – auch in der heimischen Wirtschaft.

Die regionale Wirtschaft in Schleswig-Holstein braucht eine stärkere Ausrichtung auf Open Source.

(Bildquelle: garagestock/123rf.com)

Die Landesregierung Schleswig-Holsteins setzt ihre Strategie, digitale Souveränität durch offene Softwarelösungen zu schaffen und gleichzeitig den heimischen Digitalstandort zu stärken, konsequent um (wir berichteten). Nun ging das Land eigenen Angaben zufolge einen weiteren Schritt auf dem Weg in seine digitale Unabhängigkeit und startete das Open Source Program Offices Schleswig-Holstein (OSPO SH). Als Koordinierungsstelle in der Landesverwaltung soll das OSPO SH den strategischen Einsatz, die Entwicklung und die Verwaltung von Open-Source-Software steuern.

Regionale Wirtschaft an Open Source ausrichten

„OSPO SH ist ein wichtiges Zeichen, dass wir es Ernst meinen mit der digitalen Unabhängigkeit, dem Abschied von monopolistischen Software-Anbietern und dem nachhaltigen Einsatz von Open-Source-Lösungen“, sagt Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. „Mit dem derzeitigen Umstieg auf einen digital souveränen IT-Arbeitsplatz in der Landesverwaltung sind wir bereits große Schritte gegangen. Diese sollen aber auch nachhaltig zum Erfolg führen und den gesamten Digitalstandort Schleswig-Holstein mit einbeziehen.“ Das Land brauche als Teil des digitalen Ökosystems in Schleswig-Holstein eine stärkere Ausrichtung der regionalen Wirtschaft auf Open Source. Deshalb hat die Landesregierung zusätzlich ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ins Leben gerufen, das sowohl fachlich als auch finanziell bei der Einrichtung eigener Open Source Program Offices unterstützt. Zentraler Ansprechpartner ist der vom Land initiierte DigitalHub.SH.





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