Baden-WürttembergCyber-Sicherheit bei der Landtagswahl

Die CSBW rechnet im Kontext der Landtagswahl mit Cyber-Angriffen auf öffentliche Stellen, Kandidierende und Parteien.
(Bildquelle: tsnorth/123rf.com)
Am 8. März 2026 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) rechnet während des Wahlkampfes vermehrt mit Cyber-Sicherheitsvorfällen und weist auf die möglichen Konsequenzen hin. Fehlende Schutzmaßnahmen, so die CSBW, machen bei einem erfolgreichen Cyber-Angriff nicht nur Arbeit, sondern können auch die öffentliche Wahrnehmung beeinträchtigen, zu Reputationsverlusten führen und letztendlich den Erfolg des Wahlkampfes gefährden. Daher müsse Cyber-Sicherheit bei Wahlen schon lange vor der eigentlichen Stimmabgabe beginnen. Politische Akteurinnen und Akteure sollten daher höchste Priorität auf Cyber-Sicherheit legen, so die Empfehlung der Cybersicherheitsagentur.
Gemeinsames Online-Angebot für mehr Sicherheit
Anlässlich der Landtagswahl informieren die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg – die CSBW, das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) und die Polizei – gemeinsam über Sicherheit im Wahlkampf. Die Angebote richten sich vor allem an Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sowie an alle für ein Landtagsmandat zugelassenen Wahlbewerbenden und andere Mitarbeitende. Auf der Website des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen informieren die genannten Institutionen zentral zu unterschiedlichen Sicherheitsaspekten im Zusammenhang mit der Landtagswahl. Dort sind alle Angebote und eine umfangreiche Linkliste mit Hilfestellungen zusammengestellt. Die CSBW hat darüber hinaus einen Leitfaden für Kandidierende veröffentlicht. Dieser gibt einen kompakten Überblick über die häufigsten Gefahrenquellen für die Cyber-Sicherheit und mögliche Schutzmaßnahmen.
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