Freistaat BayernKI-Gipfel zu Sicherheit und Regulierung

Digitalminister Fabian Mehring: „Die jüngsten Warnungen der globalen KI-Bosse sind krass.“
(Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Digitales)
Fabian Mehring, Digitalminister des Freistaats Bayern, plant ein Gipfeltreffen mit führenden Anbietern Künstlicher Intelligenz (KI) am Standort Bayern. Wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales mitteilt, soll es dabei um aktuelle Sicherheitsbedenken, mögliche Regeln und den verantwortungsvollen Umgang mit leistungsfähigen KI-Modellen gehen.
Anlass sind nach Angaben des Ministeriums Warnungen aus der KI-Branche vor möglichen Risiken der Technologie. Mehring will mit den Unternehmen darüber beraten, wie sich Sicherheit und Innovationsfreiheit miteinander verbinden lassen. Auch mögliche internationale Regeln für die Entwicklung und den Einsatz von KI sollen Thema des Treffens sein.
„Die jüngsten Warnungen der globalen KI-Bosse sind krass. Das sollten wir ernst nehmen“, sagt Mehring. Ein europäisches Moratorium für die Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz lehnt der Minister jedoch ab. „Wenn wir stoppen, während andere weitermachen“, sei dies aus seiner Sicht der falsche Weg. Statt die technologische Entwicklung auszubremsen, will Mehring die Diskussion mit der KI-Branche über einen sicheren und ethisch verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie führen. Das Gipfeltreffen soll in München stattfinden.
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