HamburgAnnika Busse ist die neue CIO

Annika Busse ist die neue CIO der Freien und Hansestadt Hamburg.
(Bildquelle: Senatskanzlei/Guenther Schwering)
Mit Wirkung zum 1. November 2025 hat Dr. Annika Busse die Funktion Chief Information Officer (CIO) der Freien und Hansestadt Hamburg übernommen. Wie die Senatskanzlei mitteilt, verantwortet sie in dieser Rolle die strategische IT-Steuerung der Stadt und ist unter anderem für die IT-Infrastruktur, die gesamtstädtischen Anwendungen zur Zusammenarbeit sowie die Grundsatzfragen der Softwareentwicklung zuständig. Annika Busse wirke darüber hinaus in vielen Kooperationsgremien mit, die das Zusammenspiel von Bund und Ländern sowie zur Steuerung des IT-Dienstleisters Dataport betreffen.
Seit September 2021 war die Diplom-Betriebswirtin als stellvertretende CIO der Freien und Hansestadt Hamburg tätig und hat nun die Nachfolge von Jörn Riedel angetreten, der nach langjährigem Wirken in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vor ihrer Tätigkeit in der Freien und Hansestadt Hamburg hat Busse in verschiedenen internationalen Führungspositionen in der Privatwirtschaft im Bereich Digitalisierung gearbeitet.
Mutig neue Wege beschreiten
Annika Busse sagt: „Die Digitalisierung ist ein entscheidender Schlüssel, um die Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität unserer Stadt nachhaltig zu sichern und weiter zu steigern. Gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen möchte ich mutig neue Wege beschreiten, Verwaltungsprozesse konsequent vereinfachen und innovative Technologien gezielt einsetzen und so für die Hamburgerinnen und Hamburger die Vorteile einer modernen, digitalen Verwaltung unmittelbar spürbar machen. Mein Ziel ist es, Hamburg als digitale Metropole weiter voranzubringen und die Verwaltung noch serviceorientierter und effizienter zu gestalten.“
Hamburg-CDO Christian Pfromm ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Annika Busse und bin überzeugt, dass wir die bisherigen Erfolge der Digitalisierung in Hamburg und unseren strategischen Einfluss im föderalen Kontext nicht nur fortschreiben, sondern gezielt ausbauen werden. Gemeinsam schaffen wir die besten Voraussetzungen, um die digitale Entwicklung der Stadt auf das nächste Level zu heben und Hamburg als Innovationsmotor weiter zu stärken.“
Wie die Senatskanzlei mitteilt, gestaltet die CIO im Amt für IT und Digitalisierung die digitale Verwaltungsautomation mit den Themen Arbeitsplatz, Informationssicherheitsmanagement, Registermodernisierung sowie Steuerung von Fachverfahren und neue Technologien. In diesem Zusammenhang verantworte sie unter anderem Innovationsprojekte wie GovTecHH, LLMoin oder MODUL-F.
BMDS: One-Stop-Shop für die Sozialverwaltung
[21.07.2026] Die Sozialplattform soll zum zentralen digitalen Zugang für Sozialleistungen ausgebaut werden. Vorgesehen sind durchgängig digitale Verfahren, Registerabrufe über NOOTS sowie perspektivisch die Anbindung von Deutschland-App und EUDI-Wallet. mehr...
Sachsen/Thüringen: Die Verwaltung soll schneller werden
[16.07.2026] Sachsen und Thüringen wollen Verwaltungsverfahren vereinfachen und beschleunigen und haben dazu neue Gesetzespakete auf den Weg gebracht. Thüringen konzentriert sich vor allem auf das Baurecht, während Sachsen einen breiten Umbau des Landesrechts plant. mehr...
Bitkom: Digitalvorhaben kommen voran
[13.07.2026] Die Bundesregierung hält in der Digitalpolitik das Tempo: Erstmals sind doppelt so viele Digitalvorhaben begonnen wie noch nicht begonnen. Das geht aus dem neuesten Monitor Digitalpolitik des Bitkom hervor. Der Verband mahnt, begonnene Projekte nun zügig abzuschließen. mehr...
BMDS/Hertie School: Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung
[09.07.2026] Das BMDS fördert ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung an der Hertie School. Die Plattform soll die Modernisierungsagenden von Bund und Ländern wissenschaftlich begleiten und deren Wirkung unabhängig evaluieren. mehr...
Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik
[06.07.2026] Die Verwaltungsdigitalisierung in Baden-Württemberg soll deutlich an Tempo gewinnen. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, verlässliche Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Rolle des kommunalen IT-Dienstleisters bei der Umsetzung zentraler Digitalisierungsprojekte. Auch eine langfristige Annäherung an die Landes-IT BITBW schließen die Verantwortlichen nicht aus. mehr...
Ministerpräsidentenkonferenz: Im Schulterschluss zum schlanken Staat
[01.07.2026] Die jüngste Ministerpräsidentenkonferenz hat den ersten Fortschrittsbericht zur Föderalen Modernisierungsagenda beschlossen. In wichtigen Bereichen kam die Umsetzung voran – Bundesdigitalminister Wildberger wie auch der NKR mahnten aber Tempo und weitere strukturelle Entscheidungen an. mehr...
IT-Planungsrat: Der D-Stack gewinnt an Kontur
[22.06.2026] Für die Umsetzung des Deutschland-Stacks wurden einige entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Bei der letzten Sitzung des IT-Planungsrats haben sich Bund und Länder auf wesentliche Elemente des im Aufbau befindlichen standardisierten, interoperablen digitalen Ökosystems geeinigt. mehr...
BMDS/Mecklenburg-Vorpommern: Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam beschleunigen
[22.06.2026] Der Bund und Mecklenburg-Vorpommern haben eine Verwaltungsvereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit sollen Maßstäbe für digitale Verwaltung, Bürokratierückbau, bessere Rechtsetzung und mehr Serviceorientierung gesetzt werden. mehr...
Schleswig-Holstein: Wirkmächtiges Instrument
[19.06.2026] Eine positive Bilanz zum Digitalisierungsbooster SH hat Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter gezogen. Zentrale Maßnahmen sind eine LoRaWAN-Infrastruktur, die 5G-Campusnetze und das Landesprogramm Offene Innovation. mehr...
Sachsen-Anhalt: Positive Zwischenbilanz zur Digitalstrategie
[17.06.2026] Eine positive Zwischenbilanz der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ hat Digitalministerin Lydia Hüskens gezogen. Rund 80 Prozent der definierten Ziele sind bereits erreicht oder aktiv in Bearbeitung. Der Ausbau digitaler Verwaltungsleistungen zählt zu den sichtbarsten Erfolgen. mehr...
BMDS: Umsetzungsstand der Modernisierungsagenden
[16.06.2026] In Berlin diskutierten 200 Expertinnen und Experten aus Bund und Ländern über die Fortschritte der Modernisierungsagenden. Dabei wurde deutlich: Die Umsetzung hängt vor allem an der engen Zusammenarbeit aller staatlichen Ebenen. mehr...
Bayern: Rückenwind für den Digitalstaat
[12.06.2026] Ein Rechtsgutachten der Universität Passau sieht keine grundsätzlichen Hürden für durchgängig digitale Verwaltungskommunikation. Gegen Ende-zu-Ende-Digitalisierung der Verwaltung bestehen demnach weder grundsätzliche verfassungsrechtliche noch ethische Bedenken. mehr...
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[12.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Deutschland/Estland: Partnerschaft für digitale Verwaltung
[11.06.2026] Deutschland und Estland wollen bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung enger zusammenarbeiten. Eine neue Absichtserklärung umfasst Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, EUDI-Wallet, Beschaffung und Cyber-Sicherheit. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[29.05.2026] Niedersachsen sieht seinen Roll-out-Ansatz für Online-Dienste durch erste Ergebnisse bestätigt. Mit Unterstützung des Bundes soll eine neu gegründete „Taskforce Digitalisierung Niedersachsen“ fünf Fokusleistungen bis Ende 2026 landesweit verfügbar machen und medienbruchfreie Prozesse vorbereiten. mehr...













