RegistermodernisierungAustausch beim Deep Dive

[20.03.2025] Die an der Registermodernisierung beteiligten Vertreterinnen und Vertreter aus Bund und Ländern haben sich beim NOOTS Deep Dive über die weitere Entwicklung der Architektur des National-Once-Only-Technical-Systems ausgetauscht.
Zielbild OZG mit NOOTS

Ein Vortrag auf dem Deep Dive widmete sich dem „Zielbild OZG mit NOOTS“.

(Bildquelle: Michael Lipaczewski
)

Im Rahmen des 14. Treffens der Registermodernisierungskoordinatoren und -koordinatorinnen Ende Februar 2025 in Magdeburg fand der so genannte NOOTS Deep Dive statt. Bei der Veranstaltung gaben die Teilnehmenden aus Bund und Ländern Feedback und machten Vorschläge für die weitere Entwicklung und Verbesserung der Architektur des National-Once-Only-Technical-Systems (NOOTS). 

Neben verschiedenen Breakout-Sessions rund um die Themen IT-Sicherheit, Nachweisdatenabruf und Anschluss an das NOOTS referierte das bayerische Staatsministerium für Digitales zu konkreten Erfahrungen mit dem automatisierten Nachweisdatenabruf im Rahmen eines Erprobungsprojekts. Wie das Bundesinnenministerium weiter mitteilt, tauschten sich die Teilnehmenden zudem über die Anforderungen aus, welche registerführende Stellen und Onlinedienste an eine zentrale Infrastruktur haben. Darüber hinaus habe es diverse Gespräche über zukünftige Erprobungsprojekte, die möglichen Zeitpläne für einen Anschluss von Registern und Onlinediensten an das NOOTS sowie die zukünftige Zusammenarbeit im Kontext der Registermodernisierung gegeben.

Der NOOTS Deep Dive hat dabei laut BMI eine wichtige Erkenntnis geliefert: Die Anbindung und Nutzung des NOOTS stellt keine technischen, sondern fachliche Herausforderungen dar. Nach Klärung der fachlichen Konfiguration lasse sich die technische Implementierung binnen kurzer Zeit umsetzen.

Für Erhard Glauche, Registermodernisierungskoordinator des Landes Sachsen-Anhalt, war es ein erfolgreicher Tag: „Die Registermodernisierung ist eine der größten Herausforderungen bei der Digitalisierung in den nächsten Jahren. Unabdingbar für den Erfolg sind Kommunikation und Kooperation zwischen Bund, Ländern und allen weiteren Beteiligten. Die Veranstaltung war daher ein großer Gewinn.“





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