BerlinBessere Zusammenarbeit in der Cybersicherheit

Eine Koordinierungsstelle soll die IT-Sicherheit in Berlins Verwaltung steigern.
(Bildquelle: 123rf.com/melpomen)
Der Senat von Berlin hat auf Vorlage der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, den Aufbau einer Koordinierungsstelle Cybersicherheit beschlossen. Diese soll Teil des Referats „Zivile Verteidigung, Cybersicherheit, kritische Infrastrukturen und Aufsicht über Feuerwehr/Rettungsdienst“ sein. Damit gehe die Senatsverwaltung für Inneres und Sport einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Informationsflüsse und Kommunikation zwischen den zuständigen Akteuren und Einrichtungen, heißt es in einer Meldung der Senatskanzlei.
Aufgabe der neuen Koordinierungsstelle wird es sein, die Positionen der Ressorts im Land Berlin abzustimmen und zu bündeln und diese an Bund und Länder zu kommunizieren. Für die IT-Sicherheit im Berliner Landesnetz soll weiterhin die Senatskanzlei zuständig sein. Als Netzwerkpartner bleibt sie im regelmäßigen fachlichen Austausch eingebunden. Die neu zu schaffende Koordinierungsstelle soll dabei als Informationsdrehscheibe dienen und so die Sicherheit durch schnelle Vermittlung und zentralen Informationsfluss steigern. Gleichzeitig soll die Koordinierungsstelle Cybersicherheit eng an die Koordinierungsstelle Kritische Infrastrukturen angebunden werden. Die Koordinierungsstelle Cybersicherheit soll außerdem Ansprechstelle sein für die geplante Zentralstellenfunktion des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und für die Einführung des Flächennetzwerks Cybersicherheit.
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